Der Fotograf Konrad Wothe hat uns kostenlos großartige Fotos für den Regenwald Report und die Regenwald Urkunden
zur Verfügung gestellt. Für den Schutz ihrer einzigartigen Lebensräume werben nun unter anderem ein Tucan und ein Orang Utan.
Vielen Dank.
Weitere Fotos
Wir freuen uns, dass wir
im Regenwald Report 01/2007 drei Aufnahmen des Fotografen Solvin Zankl veröffentlichen durften. Zankl
arbeitet seit 1999 als professioneller
Fotograf mit dem Schwerpunkt Wildlife. Seine Fotos
zeigen das typische Verhalten der Tiere in ihrer
natürlichen Umgebung. Vielen Dank.
Brasilien: Tropenwäldern des Nordostens droht schonungslose Abholzung
Protest vor dem Gouverneurspalast gegen Cerrado-Zerstörung in Piauí.
Mehr als 50 Umweltschutzgruppen und Bürgerinitiativen, das Umweltnetzwerk von Piauí und das brasilianische Umweltforum klagen gravierende Umweltzerstörungen im nordostbrasilianischen Bundesstaat Piauí an. Die Tropenwälder am Rio Parnaíba sind bedroht durch rücksichtslosen Kahlschlag zur Anlage von Agro-Energiemonokulturen wie vor allem Soja-, Rizinus- und Eukalyptusplantagen, sowie durch Abholzung zur Holkohleproduktion und durch den geplanten Bau von fünf Wasserkraftwerken. Mehr als 2,5 Millionen Menschen drohen dadurch ihre Trinkwasserquellen zu verlieren (Start: 21.08.2008)
Seit Jahren kämpfen Kleinbauernfamilien und die in der National Coalition on Mining (NCOM) zusammengeschlossenen Nichtregierungsorganisationen in Ghana gegen die Freigabe der Naturschutzgebiete des Landes für Bergbauaktivitäten wie den Abbau von Gold. Schon heute sind 13 Prozent der Landesfläche als Konzessionen an Bergbauunternehmen vergeben. Die Freigabe der Waldschutzgebiete für den Bergbau hätte weitreichende Konsequenzen für die Natur und Ernährungssicherheit des Landes. (Start: 26.08.2008)
Wasserkraftwerksprojekt Belo Monte bedroht indigene Völker und Biodiversität
Indianervölker protestieren seit Jahren gegen Staudammprojekte
In Brasilien soll der weltweit drittgrößte Staudamm zur Elektrizitätsgewinnung gebaut werden. Durch das geplante Wasserkraftwerk Belo Monte sind der Xingu-Fluss, mehrere indigene Völker und Tausende von Flussanwohnern und Fischern bedroht. Die Menschen am Fluß brauchen internationale Solidarität. (Start: 21.08.2008)
Borneo: Verschenken Sie ein Stück Orang-Utan-Regenwald
Für die Spende gibt es eine Urkunde
Um Orang-Utans auf Borneo eine neue Heimat zu geben, wurde in Samboja Lestari neuer Lebensraum für die Menschenaffen gekauft. Im Rahmen des Aufforstungsprojektes der Borneo Orangutan Survival Foundation (BOS) Samboja Lestari, einem weltweit einzigartigen Projekt, werden auf völlig zerstörtem Land 17 Millionen Bäume gepflanzt.
Denker des Dschungels- Regenwaldaktion: 1000 Schulen für die Orang-Utans
Denker des Dschungels - Der Orangutan Report
Das Tausend Schulen Projekt - Wie leben die Orangutan im Regenwald? Wer holzt ihre Wälder ab? Was machen unsere Politiker dagegen? Und was kann jeder von uns für unsere nächsten Verwandten tun? Fragen über Fragen und kein Schulbuch gibt aktuelle Antworten.
Deshalb ruft Rettet den Regenwald die Aktion 1000 Schulen für die Orangutans ins Leben.
Rettet den Regenwald plant den Kauf von Landflächen in sensiblen Bereichen im Pantanal. Für nur 25 Euro retten Sie rund 1000 Quadratmeter im faszinierendsten Feuchtgebiet der Erde. Auf Wunsch erhalten Sie eine Regenwald-Urkunde (ab 20 Euro)
20.000 Hektar der ökologisch einmaligen Landschaft am Tana Fluss in Kenia sollen abgeholzt und mit Zuckerrohr für Agrartreibstoff bepflanzt werden. Weil diese Monokultur große Mengen an Wasser und Pestizide benötigt ist auch der Rest des artenreichen Tana-Deltas betroffen. Der Landschaft droht Austrocknung, den Bewohnern Vertreibung. (Start: 25.07.2008)
Rama-Hersteller Unilever bedroht Regenwald in Afrika
Bulldozer-Attacke auf den Tanoé-Wald
Der Margarinekonzern Unilever (Rama, Sanella, Du Darfst, Langnese, Knorr und vieles mehr) will Ölpalm-Plantagen im Tanoé-Regenwald in Afrika anlegen. Der Tanoé-Wald ist einer der letzten Lebensräume zahlreicher bedrohter Tierarten in Westafrika. Internationale Proteste sollen den Nahrungsmittelkonzern Unilever stoppen. (Start: 20.06.2008)
Elefanten nicht den chinesischen Elfenbeinschnitzern opfern!
Afrikanische Elefanten
Der Ständige Ausschuss des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (WA) hat Mitte Juli den Verkauf von 108 Tonnen Elfenbein genehmigt – mit Unterstützung der Bundesregierung. Durch die Lockerung des Elfenbein-Handelsverbots sind in China der illegale Handel und Schwarzmarktpreise im Aufwind (Start: 06.08.2008)
Nicanora Cisneros wurde von ihrem Land wegen Soja vertrieben
Argentinien und dessen Nachbarländer haben in der Landwirtschaft einen dramatischen Wandel durchgemacht. Die bäuerliche Produktion wurde zugunsten einer agroindustriellen Produktion für den Export geopfert. Die Folgen für Mensch und Natur sind gravierend. Auf Dutzenden von Millionen Hektar Land erstrecken sich industrielle Monokulturen mit Soja, Mais und Getreide. Viele Bauern verloren ihr Land, und durch die starke Mechanisierung sind die Arbeitsplätze stark zurückgegangen. Der intensive Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden vergiftet die Natur, das Trinkwasser und die Menschen. Wertvolle Ökosysteme und Naturwälder werden zerstört, wobei die Monokulturen sich immer weiter ausdehnen.
Gift macht Spaß
Der zunehmende Verbrauch von Landflächen für den Anbau von Pflanzen für die Kraftstoffproduktion führt in vielen Ländern der Welt zu verstärktem Hunger. Der Umsatz mit Pestiziden erreichte bei Agrarkonzernen wie Syngenta, Bayer oder BASF im vergangenen Jahr neue Rekordwerte. “Das Geschäft mit Pestiziden macht wieder Spaß”, findet Hans Theo Jachmann, Deutschland-Chef von Syngenta.
Helfen Sie indonesischen Umweltschützern mit einer Spende
Das sonst kristallklare Meer hat sich in eine schlammig Masse verwandelt
Im indonesischen Nord-Sulawesi kämpft die Umweltgruppe AMMALTA seit Jahren verzweifelt gegen eine geplante Goldmine, die ein australischer Konzern betreiben will. Die Umweltschützer brauchen dringend Spenden, damit sie ihre Arbeit weiter durchführen können. Helfen Sie mit einer Spende, damit die weltweit berühmte Meeresstrasse von Lembeh nicht verseucht wird und die dortige atemberaubende Artenvielfalt erhalten bleibt.
Agrarkraftstoffe gefährden das Klima. „Stoppt den Agrarenergie-Wahn“
Agrarenergie bedroht die Natur
Seit über 15 Jahren setzt sich die internationale Nichtregierungsorganisation GRAIN für eine nachhaltige, artenvielfältige Landwirtschaft global ein. Nun haben sich die Landwirtschaftsexperten von GRAIN dem Thema Agrarenergie gewidmet und kommen zum Schluss: “Stoppt den Agrarenergie-Wahn”.
Bericht in Monitor: Versklavt und vertrieben: Die Verlierer des Biosprit-Booms
Brasilien sichern unseren Bedarf an Biosprit ab. Ein Zukunftsmarkt – aber zu Lasten der Umwelt und vor allem der brasilianischen Arbeiter.
Deutsche Banken gehören zu den wichtigsten Geldgebern. Der Bericht kann im Internet angesehen und gelesen werden: http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=966&sid=182
Hier geht es zu weiteren Berichten aus dem Fernsehen
Spende für das Dorf Karang Mendapo im Kampf gegen Palmöl-Konzern
Bauern protestieren gegen Sinar Mas
Das Dorf Karang Mendapo auf der indonesischen Insel Sumatra (siehe oben stehende Protestaktion) benötigt dringend Hilfe. Die von uns unterstütze Umweltorganisation Walhi Jambi kämpft an der Seite der Bauern für einen sofortigen Schuldenerlass und ein Ende des Waldraubs durch Konzerne wie Sinar Mas. Wird der Kampf gewonnen, wäre ein Präzedenzfall geschaffen.
Washington (dpa) Die Produktion von Biosprit kann den Klimawandel in vielen Fällen drastisch beschleunigen. Denn allein durch das Anpflanzen von Mais, Raps oder Palmöl entstehen oft mehr Treibhausgase als durch die daraus gewonnenen Biokraftstoffe eingespart werden.
Regenwaldschutz: 90 Euro für einen Regenwald-Ranger spenden
Das von Professor Eberhard Curio von der Ruhr Universität Bochum 1996 gegründete “Philippine Endemic Species Conservation Project” (PESCP) schützt einen noch intakten Regenwald auf der zentralen Halbinsel Panay. Er ist Heimat einer atemberaubenden Artenvielfalt. Die PESCP braucht dringend Geld, um mehr Parkranger beschäftigen zu können, damit der geschütze Regenwald nicht von illegalen Holzfällern geplündert wird. Ein Ranger kostet pro Monat nur 90 Euro.
Hier können Sie eine Unterschriftenliste zum Schutz des tropischen Regenwaldes an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Umweltminister Sigmar Gabriel ausdrucken. Download Unterschriftenliste (PDF)
Film über das Elend der Orang-Utans verursacht durch Palmöl
Orang-Utan
Den Orang-Utans wird ihr Lebensraum im tropischen Regenwald durch Palmölplantagen genommen. Eine Dokumentation über das Elend der Tiere und die Verantwortung der Palmölkonzerne und der Politik. Hier kann der Film auf deutsch angesehen werden. Wir danken dem Centre for Orangutan Protection in Indonesien.