Seelöwen in Chile: Sterben fürs Lachsbrötchen?

Ein kleiner Seelöwe im Visier der Fischindustrie  
Ein kleiner Seelöwe im Visier der Fischindustrie

Die Seelöwen vor der chilenischen Küste haben einen dicken Pelz, der sie im kalten Humboldtstrom wärmt. Doch nun soll es den geschützten Meeressäugern ans Fell gehen. Regierung und Fischindustrie wollen sie töten lassen, weil sie angeblich die Fanggründe leerfressen und räuberisch in die Lachsfarmen eindringen. Doch nicht die Seelöwen sind Schuld, dass immer mehr Fischer arbeitslos werden. Die Industrie hat sich durch Raubbau und Überfischung selbst in die Krise gebracht.
Die Umweltorganisationen in Chile bitten um unsere Unterstützung für die Seelöwen.


(Start: 27.01.12)

Projektunabhängig spenden

 

Mit einer allgemeinen Spende können Sie die Arbeit von Rettet den Regenwald unterstützen, denn wir kämpfen mit Ihrer Unter­stützung für den Schutz und Erhalt des Regenwaldes.Wir setzen die Gelder direkt dort ein, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Unterstützen Sie Rettet den Regenwald – denn gemeinsam erreichen wir noch mehr!

Mexiko: Ureinwohner kämpfen um ihren Regenwald

Workshop der Umweltschützer  
Workshop der Umweltschützer

Mexikos Regierung hat große Pläne: Um die wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben, ermuntert Präsdent Felipe Calderón multinationale Konzerne, in Monokulturen aus Ölpalmen für den europäischen Agrosprit-Markt zu investieren. Vor allem im Bundesstaat Chiapas fressen sich die Plantagen immer weiter in die letzten großen Urwälder hinein – Indianer und Bauern bleiben auf der Strecke.

Borneo: Umweltschützer brauchen Hilfe für den Erhalt des Regenwaldes

Es geht auch um seinen Lebensraum  
Es geht auch um seinen Lebensraum

„Die Umwandlung von Regenwald in Palmölplantagen erschüttert unser Land. Die Menschen können sich nicht mehr ernähren; bedrohte Arten wie Orang-Utans sind dem Tod geweiht. Es ist an der Zeit, dass wir unsere Kräfte bündeln und gemeinsam und auf allen Ebenen der Pamlölindustrie das illegale Handwerk legen. Wir beginnen mit Wilmar International, dem größten Palmölkonzern der Welt.“ Nordin von Save our Borneo bittet uns für seinen Plan um finanzielle Unterstützung.

Sulawesi: Es geht um unser Überleben mit dem Regenwald

Protestaktion im Distrikt Morowali  
Protestaktion im Distrikt Morowali

Im Zentrum der indonesischen Insel Sulawesi sind Bergbau-Konzerne dabei, die Bodenschätze auszubeuten. Die Menschen werden nicht informiert und haben oft Angst, sich zu wehren. Weil Politiker und Firmen ihnen zu mächtig erscheinen und sie nicht wissen, dass sie Rechte haben.


Deshalb brauchen unsere Partner von Jatam für ihre Aufklärungsarbeit dringend finanzielle Unterstützung.

Sagen Sie der Palmöl-Industrie: Orang-Utans sind kein Ungeziefer!

Die Mutter des Orang-Utan-Babys wurde auf den Palmölplantagen getötet  
Die Mutter des Orang-Utan-Babys wurde auf den Palmölplantagen getötet

Die BBC berichtet: Auf den Palmöl-Plantagen Malaysias und Indonesiens werden Orang-Utans wie Ungeziefer ausgerottet. Allein letztes Jahr wurden nur auf Borneo bis zu 1800 Menschenaffen getötet.
Bitte protestieren Sie beim Malaysian Palm Oil Council mit Ihrer Unterschrift gegen die Vernichtung von Orang-Utans.
(Start: 27.12.11)

Nicaragua: Deutsche Steuergelder zerstören Umwelt

Schön und gefährdet: Biosphärenreservat Indio Maíz  
Schön und gefährdet: Biosphärenreservat Indio Maíz

In Nicaragua finanziert die deutsche Entwicklungszusammenarbeit zwei gegensätzliche Projekte. Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) fördert den Ausbau einer Palmölplantage. Umweltschützer schlagen Alarm: die Plantage gefährdet ein streng geschütztes Biosphärenreservat. Auch Kleinbauern wehren sich. Die Monokulturen bedrohen ihre Felder, die sie mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) aufgebaut haben. Bitte unterschreiben Sie den Protest gegen den Irrsinn deutscher Entwicklungshilfeplanung.


(Start: 19.01.12)

Indonesien: Lebend gehäutet für unseren Luxus

Die Jagd auf Warane schädigt das Ökosystem  
Die Jagd auf Warane schädigt das Ökosystem

Für exklusive Taschen, Schuhe oder Gürtel importiert die europäische Mode-Industrie Reptilienhäute aus Südostasien. Der überwiegende Teil dieser Häute kommt aus Indonesien. Dort werden jedes Jahr Hunderttausende Netzpythons und Bindenwarane gefangen, gequält und brutal getötet. Wissenschaftler warnen auch vor den ökologischen Folgen.


DAZU TV BERICHT 8. Dez. 20.15 Arte


(Start: 11.11.11)

Fatale Gesetzgebung: Deutsche Hühner fressen den Regenwald kahl

 

In Deutschland sind Hunderte von neuen Tiermastanlagen geplant - für Millionen weitere Hühner, Puten, Schweine und Rinder. Das bedeutet nicht nur noch mehr Tierqualen, noch mehr Antibiotika, noch mehr Kot und Gülle, sondern auch noch mehr Regenwald-rodung für das Soja-Kraftfutter. Die Tiermast bei uns verschlingt schon jetzt 4,5 Mio. Tonnen Soja pro Jahr - und damit 2 Mio. Hektar Anbauflächen vor allem in Südamerika. Land, das einmal Regenwald war. Die neuen Tierfabriken könnten leicht verhindert werden. Nur ein einzelner Paragraf müsste im Baugesetz geändert werden. Bitte protestieren Sie mit uns

(Start: 03.02.12)

Gitarrenhersteller Gibson will Naturschutzgesetz kippen

Lemuren essen die Früchte der Ebenholzbäume (© R. Butler)  
Lemuren essen die Früchte der Ebenholzbäume (© R. Butler)

Madagaskars Tropenwälder sind bedroht. Große Mengen Ebenholz und Palisander werden illegal abgeholzt. Die seltenen Lemuren auf der Insel im Osten Afrikas brauchen die Bäume unbedingt zum Überleben. Die Hersteller von Musikinstrumenten zahlen viel Geld für die tropischen Hölzer. Der Gitarrenhersteller Gibson will nun sogar ein Naturschutzgesetz kippen, das den Handel mit illegalen Hölzern verbietet. Bitte protestieren Sie.
(Start: 13.01.12)