Landenteignungen, abgeholzte Regen-
wälder und steigende Lebensmittelpreise – die Produktion von Bioethanol und Biodiesel, das in Zukunft Autos antreiben soll, hat viele dunkle Seiten.
Anfangs galten Biotreibstoffe als ein Traum: Treibstoffe sollten aus Öl oder Pflanzenresten hergestellt werden. Doch als dann die Agrarindustrie dazu kam, wurde der Traum vom umweltfreundlichen Kraftstoff zum Albtraum für Mensch und Natur.
Biotreibstoffe aus recycelten Abfallprodukten unterscheiden sich wesentlich von Agrartreibstoffen – der industriellen Alternative der Agrarindustrie. Weil bei uns die Produktionskosten höher und Ackerflächen knapp sind, werden massenhaft Palm- und Sojaöl sowie "Bioethanol" aus Übersee importiert und dem Kraftstoff beigemischt. Für diese Treibstoffe werden urpsrüngliche Ökosysteme zerstört, um Platz für Palm- und Soja- und Zuckerrohrplantagen zu schaffen. Das Abholzen der Regenwälder treibt die globale Erwärmung voran, da dadurch große Mengen CO2 in die Athmosphäre entweichen Hinzu kommt, dass sie zum wachsenden Welthunger beitragen, da Felder nicht mehr für Lebensmittel bestellt werden.
Rettet den Regenwald leistet Aufklärungsarbeit und fordert von der Bundesregierung und EU ein Ende der rücksichtslosen Agrarenergiepolitik.
Erfahren Sie anhand der folgenden Links mehr zu dem Thema:
Biokraftstoff: Als Biokraftstoff oder Biotreibstoff werden Kraftstoffe für Verbrennungsmotoren oder Heizungen bezeichnet, die aus Biomasse hergestellt werden.
Für Biokraftstoffe, die aus landwirtschaftlichem Anbau stammen, wird auch die Bezeichnung Agrar- oder Agrotreibstoffe verwendet. Dazu gehören beispielsweise Biodiesel, Bioethanol oder Biogas (Quelle: Wikipedia)
Bioethanol: Als Bioethanol wird Ethanol bezeichnet, welches aus Biomasse erzeugt wurde und für Biokraftstoffe verwendet wird.
Biodiesel: Ein pflanzlicher Kraftstoff, der aus Rapsöl, Palmöl, Sojaöl oder Jatrophaöl hergestellt wird. Kritiker meiden den Begriff „Bio"-Sprit oder „Bio"-Energie mit der Begründung, dass das Wort nur eine Verschönigung ist. Sie bevorzugen daher den Begriff Agrarsprit.