Ecuador: Fußmarsch von 1.000 Awá -Indianern nach Quito bringt Erfolg
Ein Jahr lang hatten die Awá-Indianer versucht, mit der Regierung in einen Dialog zur Lösung von Landkonflikten in ihrem angestammten Territorium zu treten. Nach Klagen von Landspekulanten drohte das ecuadorianische Umweltministerium den Awá insgesamt 23.000 Hektar ihres Regenwalds abzuerkennen. Rettet den Regenwald hat die Awá mit Geld für Landkauf und Protestkampagnen unterstützt. Jetzt sind 1000 Awá in einem einwöchigen Marsch bis in die Hauptstadt Quito zum Präsidentenpalast gelaufen – und feierten dort einen großen Erfolg.
Den Menschen, die im und vom Wald leben, bleibt nur Armut, sozialer Abstieg, Waldbrände, Überschwemmungen und Erdrutsche. Sie sind die Opfer von Katastrophen und einer fehlgeleiteten wirtschaftlichen Entwicklung, die auf Devisen setzt.
Von der indonesischen Insel Sumatra berichtet Feri Irawan.
MANDELA-Investigationstour im Süden des Leuser-Ökosystems
Seit Mitte 2005 beobachten Umweltschützer im Süden von Aceh verstärkte Aktivitäten von illegalen Holzfällern. Marianne Klute von Watch Indonesia war mit ihnen unterwegs.