„Die Straße ist der Tod, der Regenwald ist Leben“ stand auf unserem Banner. Am 19. August demonstrierte Rettet den Regenwald vor der bolivianischen Botschaft und übergab 20.000 Unterschriften.
Wir hatten auf unserer Webseite zum Protest gegen den Straßenbau durch das Indigenen-Schutzgebiet und den Nationalpark Isiboro Sécure (TIPNIS) aufgerufen. Die Straße wäre das Einfallstor für Holzfäller, für industrielle Landwirtschaft und Bergbau.
Im Gespräch mit dem Botschafter betonten wir unsere Sorge um den be-drohten Regenwald und dass wir den „Protestmarsch auf La Paz“ der Bevölkerung des TIPNIS unterstützen. Sie fordert den sofortigen Baustopp und eine Alternativroute, die den Nationalpark unberührt lässt. Die Straße wurde ohne ihr Einverständnis und das nötige Umweltgutachten genehmigt. Der Dialog zwischen der Regierung und den Protestierenden hat nun begonnen, es gibt wieder Hoffnung.
