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RegenwaldReport

Regenwald Report

Aus dem Inhalt:

  • RdR-Projekte: Wächter des Waldes
  • Das Regenwald-Abholz-Gesetz
  • Die Agrarsprit-Lüge
  • Bergnebelwälder in Ecuador gerettet
  • Papua atmet auf
  • WestLB nicht mehr im Goldrausch
  • Agrarsprit: „Ökologischer Unfug“
mehr Infos

Über uns

Wer sich für den Erhalt der Regenwälder, ihre Bewohner und soziale Reformen einsetzt, stört die Kreise von Holz- und Viehbaronen, Öl- und Bergbaukonzernen, westlichen Banken und korrupten Politikern. Sie alle profitieren kurzfristig von der Zerstörung der Regenwälder, während Nomaden, Kautschukzapfer, Indianer und kleine Waldbauern auf die Regenwälder als Lebensgrundlage angewiesen sind.
Ohne internationale Hilfe sind die Regenwaldmenschen häufig machtlos, weil sie als Minderheiten diskriminiert werden oder weil ihnen die finanziellen Mittel fehlen, ihre Rechte durchzusetzen.

Wir unterstützen die Kämpfer für den Regenwald, beispielsweise die Indianer aus Sarayacu im südlichen Amazonas von Ecuador, die sich verzweifelt gegen Ölausbeutung auf ihrem traditionellen Stammesgebiet wehren. Oder die Pygmäen in Zentralafrika, deren Heimat von Holzkonzernen vernichtet wird, darunter auch deutsche. Oder die Umweltorganisation Walhi auf der indonesischen Insel Sumatra, die dort für die Menschen kämpft, deren Wälder zu Papier verarbeitet werden oder Palmölplantagen weichen müssen. Die Regenwälder haben eine unglaubliche Artenvielfalt und äußerst komplexe Wechselbeziehungen hervor gebracht. Genau das macht sie verwundbar, und deswegen müssen wir jeden Tag für ihren Schutz kämpfen.

Rettet den Regenwald wurde 1986 von Reinhard Behrend gegründet, der auch heute noch der Vorsitzende ist. Wir sind eine politisch unabhängige Umweltorganisation, die sich konsequent für die Regenwaldmenschen und ihre Lebensräume einsetzt. Wir bekommen keine Zuschüsse von Staat oder Wirtschaft und finanzieren uns fast ausschließlich über Spenden. Inzwischen unterstützen uns rund 2500 Menschen mit einem Spenden-Jahresabo sowie Tausende mit großen und kleinen Einzelspenden.

Die Lobby- und Informationsarbeit in Deutschland bildet einen Schwerpunkt unserer Arbeit. Wir informieren die Öffentlichkeit über die deutsche Beteiligung an der Regenwaldzerstörung, zeigen die Ursachen auf, nennen die Täter beim Namen und versuchen direkt in Deutschland Einfluss auf so genannte Entwicklungspolitik und die Geschäfte von Banken und Konzernen zu nehmen. Natürlich wenden wir uns auch an die Verbraucher/innen in Deutschland, die mit bewusstem Kaufverhalten, Protestaktionen und privatem Engagement zum Regenwaldschutz beitragen können.

Wichtige Informationsquellen über unsere Arbeit sind neben unserer homepage der viermal jährlich erscheinende Regenwald Report, sowie Broschüren, Studien und Hintergrundpapiere, die als pdf-Dateien oder über unser Büro erhältlich sind. Teil unserer Öffentlichkeitsarbeit sind direkte Kontakte zu den Medien, Einzelgespräche mit Politikern und Wirtschaftsleuten sowie Infoveranstaltungen zu speziellen Themen. Dabei versuchen wir stets die Sichtweise der von Regenwaldzerstörung Betroffenen in den Mittelpunkt zu stellen und für ihre Rechte auf intakte Lebensräume zu kämpfen.

Unser zweiter Schwerpunkt setzt direkt in den Regenwaldländern an. Dort unterstützen wir Basisgruppen, die sich für Waldschutz, indigene Rechte, sozialen Fortschritt und nachhaltige Entwicklung einsetzen. Und wir beteiligen uns an Protestkampagnen in den Ländern gegen Holzeinschlag aus Raubbau, Umwelt zerstörende Ausbeutung so genannter Bodenschätze wie Öl, Gold, Erze oder Diamanten oder die Überflutung riesiger Waldflächen als Folge von Großstaudämmen. Wir helfen den betroffenen Menschen mit Geldern für den Kauf von Regenwaldflächen , Protestkampagnen per Fax oder e-mail oder finanzieller Unterstützung zur Durchführung juristischer Schritte. Bei Bedarf finanzieren und organisieren wir Lobbybesuche in Deutschland von Menschen, die in ihrer Heimat für den Erhalt ihrer Regenwälder kämpfen, sofern ihre Lebensräume durch die Politik deutscher Konzerne, Banken oder Ministerien bedroht sind.

Rettet den Regenwald kooperiert mit deutschen und internationalen Umwelt-, Eine Welt- und Menschenrechtsgruppen. Dazu gehören Pro Regenwald, Urgewald, ARA, Greenpeace, Rainforest Foundation (UK), Amazonwatch (USA), Accion Ecologica (Ecuador), Rainforest Information Centre (Australien), Rainforest Action Network (USA), Environmenatl Defense (USA) und viele andere.

Wir sind vom Finanzamt Hamburg als gemeinnützig anerkannt, Spenden können daher steuerlich geltend gemacht werden. Im November 2002 untersuchte die Zeitschrift „Öko-Test“ unseren Umgang mit Spenden und gab uns die Note „sehr gut“. Insgesamt hatte die Zeitschrift bei 19 deutschen Umweltorganisation die Verwendung von Spenden untersucht. Außer Rettet den Regenwald bekamen nur zwei andere Organisationen ebenfalls die Note „sehr gut“.