Laos: Entscheidung über den Bau des Xayaburi Staudamms aufgeschoben

20.04.2011

Die Proteste gegen den Xayaburi Staudamm zeigen Wirkung. Aufgrund nationaler und internationaler Proteste wird die Entscheidung über den Bau des Xayaburi Staudamms vertagt. Wir fordern den endgültigen Stopp des Bauprojekts

Die Proteste gegen den Xayaburi Staudamm zeigen Wirkung! Aufgrund nationaler und internationaler Proteste wird die Entscheidung über den Bau des Xayaburi Staudamms vertagt. Beim Treffen der politischen Repräsentanten der Mekong Anrainerstaaten am 19.4.2011 haben sich die Vertreter Thailands, Kambodschas und Vietnams gegen den Willen von Laos durchgesetzt. Die Entscheidung über den Bau des Staudamms wird auf die ministeriale Ebene verlegt.

Ausschlaggebend dafür waren vor allem die unzulänglichen Informationen über die ökologischen Folgen des Projektes. Für den Mekong und seine Menschen bedeutet das einen wichtigen Aufschub, denn nun muss der Entscheidungsprozess noch einmal neu aufgerollt und verhandelt werden.

Für uns bedeutet es weiterhin Druck auf die politischen Entscheidungsträger auszuüben, um einen endgültigen Stopp des Bauprojektes zu erreichen.

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