Deutschland: Paul Watson auf Kaution frei

Kapitän Watson in seinem Element

22.05.2012

Nach der Verhaftung von Paul Watson am 14.5.2012 in Frankfurt überflutete eine Welle des Protestes die Justizministerin Leutheuser-Schnarrenberger. Allein bei der Unterschriftenaktion von Rettet den Regenwald beteiligten sich 37.425 Menschen und forderten die Freilassung von Paul Watson sowie die Einstellung des Auslieferungsverfahrens nach Costa Rica.

Nach der Verhaftung von Paul Watson am 14.5.2012 in Frankfurt überflutete eine Welle des Protestes die Justizministerin Leutheuser-Schnarrenberger. Allein bei der Unterschriftenaktion von Rettet den Regenwald beteiligten sich 37.425 Menschen und forderten die Freilassung von Paul Watson sowie die Einstellung des Auslieferungsverfahrens nach Costa Rica.

Oliver Wallasch, Anwalt von Paul Watson, sagte der Presse, dass die Freilassung Watsons unmittelbar auf den öffentlichen Druck zurückzuführen ist, der auf die Staatsanwaltschaft und das Justizministerium ausgeübt wurde. Der Sea Shepherd Gründer ist nun wieder auf freiem Fuß, musste allerdings 250.000 Euro Kaution hinterlegen und sich täglich bei der Polizei melden. Zur Zeit wird weiterhin der Auslieferungsantrag von Costa Rica geprüft. Das zentralamerikanische Land will Watson den Prozess wegen Verstoßes gegen das Schifffahrtsrecht machen. Einige Aktivisten von Sea Shepherd hinderten 2002 ein costa-ricanisches Schiff daran hunderte Haie brutal abzuschlachten.

Hier ein persönliches Dankeschön von Paul Watson an die Unterstützer von Rettet den Regenwald (Rainforest Rescue). "Es zeigt, wie das, wofür wir uns einsetzen, miteinander verbunden ist."  

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