FAO Der Mythos vom Wachstum gegen den Hunger

16.10.2009

Damit im Jahre 2050 rund 9 Milliarden Menschen genug zu essen haben, muss die landwirtschaftliche Produktion um mindestens 70 % steigen. Auf Basis dieses Lehrsatzes der Welternährungsorganisation FAO diskutieren heute und morgen 300 geladene Experten in Rom über die Frage „How to feed the world in 2050? [1]. Dieses Verdikt der FAO ist bei Lichte betrachtet ein Weltuntergangs-Rezept. Jeder weiß das; aber keiner will die Wahrheit als erster aussprechen. Eine Milliarde Hungernde sind dabei die Geiseln in einem makabren Schattenspiel um des Kaisers neue Kleider. Was wir brauchen, sind keine weiteren globalen Produktionssteigerungen (wohl aber lokale), sondern vor allem eine Effizienzrevolution. Die von der FAO geforderten Investitionen in die Landwirtschaft von jährlich 83 Milliarden Dollar [2] sind zwar ein richtiger Anhaltspunkt. Die von ihr genannten Ziele nicht. weiter http://www.taz.de/blogs/saveourseeds/2009/10/12/fao