Erfolg: Schweizer Presse berichtet über unsere Aktion gegen geplante Agrospritfabrik in Bad Zurzach

14.01.2010

An unserer Protestaktion gegen die geplante Agrospritfabrik im Schweizer Bad Zurzach haben sich in einer Woche bereits fast 12.000 Menschen beteiligt. Die Schweizer Presse hat bereits auf unsere Aktion mit mehreren Artikeln reagiert. «Mail-Protest gegen Aargauer Biodiesel-Anlage» lautet zum Beispiel der Titel des Bieler Tageblatt. «Damit Schweizer Autofahrer mit vermeintlichem Biodiesel ein gutes Gewissen angeboten werden kann, werden in Moçambique Tropenwälder zerstört, Landrechte mit Füssen getreten und immer mehr Menschen in den Hunger getrieben», zitiert die Aargauer Zeitung Rettet den Regenwald. Als Rohstoff für die riesige Anlage setzt die Betreiberfirma Green Bio Fuel AG, hinter der schwedische, kanadische, deutsche und Schweizer Investoren stehen, vor allem auf importiertes Jatrophaöl aus Mosambik. Selbst wenn wie geplant nur ein Viertel des Rohstoffs Raps ist, müsste die Rapsanbaufläche in der Schweiz von gut 15 000 auf 40 000 Hektar fast verdreifacht werden. Dieses Szenario halten selbst Agrospritbefürworter für unrealistisch. Gemeindeammann Franz Nebel, einer der zuständigen Behördenvertreter, behauptet in einer Antwortmail an Rettet den Regenwald, «nicht der richtige Adressat für unsere Forderungen» zu sein. In der Presse wird Nebel aber nicht Müde, für das Projekt zu werben und erklärt, «die Behörde stünde der Biodiesel-Anlage nicht negativ gegenüber». Die Artikel können Sie hier lesen: Proteste gegen Biodiesel-Anlage Agrotreibstoffe - Mail-Protest gegen Aargauer Biodiesel-Anlage Deutsche protestieren gegen Biodiesel-Anlage im Aargau