Sierra Leone: "Afrikaner verlieren Land und Nahrung, damit Europäer mit Biosprit fahren können"

15.01.2010

Joan Baxter Nennen wir sie Theresa Kargbo. Sie arbeitet als Beraterin von Kleinbauern in 25 Dörfern im Innern von Sierra Leone. Die Leute hier bauen Reis, Maniok und Gemüse an, ihr Saatgut gewinnen sie aus eigener Ernte. Theresa geht über die Felder und begrüßt die Mitglieder ihrer Beratungsgruppen. Adama pflanzt gerade Maniok an, sie hat ihren gelähmten Mann zu versorgen und zahlt das Schuldgeld für ihre drei Kinder aus dem Ertrag ihrer Ernte. Charles kommt in der Hitze des Spätnachmittags von seinen Feldern zurück. Auch er kann von den Erträgen seines bescheidenen Grundbesitzes seine drei Kinder ernähren und zur Schule schicken. Weiter: http://monde-diplomatique.de/pm/2010/01/15.mondeText1.artikel,a0041.idx,12 Plantagen am Rokel River Aus dem Englischen von Niels Kadritzke Fußnote: (1) In der Selbstdarstellung des Unternehmens nachzulesen unter: http://ecologic-events.eu/sustainable-biofuel/documents/02_Andrew_Turay_PPT_Presentation.pdf Zum Thema: Wie Gold, nur besser: Fette Dividenden aus Afrikas Böden. Von Joan Baxter http://monde-diplomatique.de/pm/2010/01/15.mondeText1.artikel,a0040.idx,11