Stellungnahme des Vereins Rettet den Regenwald zu „Biopalmöl aus Kolumbien“

28.05.2010

Palmöl steckt heutzutage in etwa jedem zehnten Supermarktprodukt. Auch die Biobranche mischt kräftig mit. Biopalmöl ist in vielen verschiedenen Bioprodukten enthalten. Die Ölpalm-Plantagen in den Tropenländern werden dafür ständig erweitert. Da freie Landflächen kaum vorhanden sind, werden trotz der Siegel Menschen vertrieben, kostbares Trinkwasser vergeudet und der Regenwald abgeholzt.

Stellungnahme des Vereins Rettet den Regenwald vom 28. Mai 2010 zu „Biopalmöl aus Kolumbien“: Rapunzel reagiert auf die Vorwürfe – weist aber jede Schuld von sich

Palmöl steckt heutzutage in etwa jedem zehnten Supermarktprodukt. Auch die Biobranche mischt kräftig mit beim Run nach dem tropischen Öl. Biopalmöl ist nach Recherchen von Rettet den Regenwald in mindestens 500 verschiedenen Bioprodukten aller namhaften Biohersteller enthalten. Der Verein befürwortet ausdrücklich Biolandbau als Alternative zu Chemie und Gentechnik. Doch die ständig steigende Nachfrage und zunehmenden Importe von Biopalmöl sind sehr problematisch. Die Ölpalm-Plantagen in den Tropenländern werden dafür ständig erweitert. Die deutsche Biobranche bezieht Palmöl vor allem von der Daboon-Gruppe in Kolumbien, die für ihre Verstöße gegen die Menschenrechte und Naturzerstörung bekannt ist. Da freie Landflächen kaum vorhanden sind, werden trotz der Öko- und Fair Trade-Siegel von Daabon bestehende Landnutzungen verdrängt, die Menschen vertrieben, kostbares Trinkwasser vergeudet, das karibische Meer verschmutzt und der Regenwald abgeholzt. Zu den Biofirmen gehören unter anderem Allos, Alnatura, Rapunzel und The Body Shop. Das ergaben Recherchen von Rettet den Regenwald und Report Mainz, der am 22. März darüber berichtet hat. An der Protestaktion von Rettet den Regenwald, gerichtet an die beteiligten Bio-Hersteller, haben sich über 11 000 Menschen beteiligt. Die Firma Rapunzel sieht bei sich zwar keine „Schuld“, wollte den Vorwürfen aber nachgehen. Eine Firmenmitarbeiterin ist dazu im April nach Kolumbien geflogen. Den Ort der aktuellen Landvertreibungen und Rodungen in Las Pavas hatte diese allerdings nicht besichtigt. Vom 9. bis 14. Mai 2010 waren auf Einladung der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien (ASK) zwei Vertreter der vertriebenen Kleinbauern aus Las Pavas, Bauernführer Don Misael und die Anwältin Elizabeth Ruiz Thorrens, zu Besuch in der Schweiz und in Deutschland. Zum Programm gehörte auch ein Treffen mit den Bioherstellern Alnatura, Allos und Rapunzel am 10. Mai. Das Treffen endete ohne greifbare Ergebnisse. Die Biohersteller halten weiter an ihren Palmölimporten aus Kolumbien fest. Gestört wurde der Dialog durch die zuständige Rapunzel-Mitarbeiterin, die die Ausführungen des Bauernführers immer wieder unterbrach und in Frage stellte. Der Palmölsektor in Kolumbien ist für Vertreibungen, schwere Menschenrechtsverletzungen bis hin zu organisiertem Mord bekannt. Dem Ölpalmanbau werden schwere Verstickungen mit Geldern aus dem Drogenhandel, Geldwäsche und den paramilitärischen Gruippen nachgesagt, die Land und Menschen terrorisieren. Zuletzt am 19. Mai 2010 stellte ein Staatsanwalt für Menschenrechte in Kolumbien Haftbefehle gegen 22 Besitzer und leitende Angestellte von neun Palmölfirmen wegen derartiger Verbrechen aus (Quelle: El Tiempo, 19 de mayo del 2010: Empresarios de la palma, a la cárcel por los desplazamientos en Urabá. http://www.eltiempo.com/colombia/justicia/ARTICULO-WEB-PLANTILLA_NOTA_INTERIOR-7717280.html). Weiterhin beschränken sich die Probleme bei der Daabon-Gruppe nicht nur auf Las Pavas, sondern gehen viel weiter.

Lesen Sie hier das Ergebnis unserer Untersuchungen und unsere Stellungnahme zu der Information von Rapunzel zu Bio-Palmöl aus Kolumbien vom 23. März 2010:

Palmöl aus Kolumbien
Die Einfuhren von kolumbianischem Palmöl nach Deutschland haben sich nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (2009) von 174 Tonnen 2002 auf sage und schreibe 123.573 Tonnen 2008 vervielfacht. Bei den Direktimporten ist das südamerikanische Land damit nach Indonesien der zweitwichtigste Palmöllieferant Deutschlands. Nach Angaben des kolumbianischen Palmölanbauerverbands Fedepalma ist die Bundesrepublik sogar der weltweit größte Kunde.

Daabon Gruppe
Die Daabon-Gruppe in Kolumbien ist mit 22.000 Tonnen der weltweit führende Produzent von Biopalmöl. Die oben oben genannten Biohersteller kaufen seit Jahren vom Daabon-Tocherunternehmen Tequendama Biopalmöl und schaffen damit den Nachfragedruck, der unausweichlich zur Vergrößerung der Plantagenflächen führt. Die zertifizierten Biopalmölplantagen dehnen sich bereits auf 5.347 Hektar aus. Hinzukommen nach Angaben von Daabon weitere 8.000 Hektar Palmölplantagen im Besitz angeschlossener Kooperativen. Für die Anfang 2009 in Santa Marta eröffnete Biodieselraffinerie von Daabon werden weitere etwa 36.000 Hektar Palmölplantagen benötigt. Insgesamt beansprucht die Daabon-Gruppe damit direkt oder indirekt etwa 50.000 Hektar Palmölplantagen.

Vertreibung von Kleinbauern in Las Pavas
Am 14. Juli 2009 ließ Daabon 123 Kleinbauernfamilien von dem ehemaligen Grossgrundbesitz Las Pavas im Departamento Bolivar vertreiben, um dort industrielle Palmölmonokulturen anzulegen. Seit dem läßt der Bioproduzent die natürliche Vegetation roden und wertvolle Feuchtgebiete am Magdalena-Fluß trockenlegen (Quelle: Cambio, 9 de octubre de 2009: Más de 120 familias del sur de Bolívar están en litigio con la familia samaria Dávila Abondano. http://www.cambio.com.co/portadacambio/849/ARTICULO-WEB-NOTA_INTERIOR_CAMBIO-6300189.html). Die Behauptung des deutschen Bioherstellers Rapunzel, dass „Bio-Palmöl aus dem Norden Kolumbiens nicht betroffen“ sei (Quelle: Rapunzel, 23.03.2010: Bio-Palmöl aus Kolumbien, http://www.rapunzel.de/stellungnahme-palmoel-kolumbien.html ), entspricht nicht den Tatsachen. Las Pavas, der Ort der gewaltsamen Vertreibung von 500 Kleinbauern und Rodungen für Plantagenerweiterungen, liegt genau in dieser Region und nicht im „Westen Kolumbiens“, wie Rapunzel fälschlich behauptet. Das dort rodende Daabon-Tochterunternehmen Tequendama ist gleichzeitig auch der Lieferant des nach Deutschland importierten Biopalmöls. Insofern besteht eine direkte Verbindung zum Biopalmöl, auch wenn die in Erschließung befindlichen neuen Plantagenflächen in Las Pavas noch kein Siegel tragen und noch keine Erträge abwerfen. Der Palmölverbrauch von Rapunzel ist nicht über Nacht entstanden, sondern über Jahre gewachsen. Nach Recherchen von Rettet den Regenwald enthalten mindestens 50 Produkte von Rapunzel Biopalmöl. Schlimmer noch: Las Pavas ist kein Einzelfall, sondern nur einer der letzten aus einer ganzen Reihe von Skandalen bei Daabon. Diese sind die Folge der ständigen Expansion der Unternehmensgruppe, getrieben durch die Nachfrage nach Biopalmöl und Biodiesel. Rettet den Regenwald hat in einem ausführlichen Schreiben an Rapunzel bereits am 9. Juni 2009 auf die Probleme hingewiesen und um Aufklärung gebeten. Weder Rapunzel noch Daabon haben Konsequenzen gezogen. Im Gegenteil: Fünf Wochen später machte Daabon mit der gewaltsamen Räumung in Las Pavas Schlagzeilen:

Enormer Wasserverbrauch
Ölpalmen benötigen zum Gedeihen große Mengen an Wasser, weshalb die Plantagen von Daabon bewässert werden. Dafür wird neben Oberflächengewässern und dem Bau von Wasserkanälen aus den umliegenden Bergen auch das Grundwasser übermäßig angezapft. Als Folge davon sinken die Wasserspiegel, die Böden versalzen, und für die Bevölkerung bleibt kaum etwas von dem vitalen Nass übrig. Die nationale Planungsabteilung (DNP) schreibt dazu: “Die unkontrollierte Verbreitung von Tiefbrunnen hat die Erholungskapazität des Wasserkörpers der Zone überschritten und führt zum Vorrücken des Meeresbeckens und der progressiven Zunahme der salinen und salzhaltigen Areale.” (Quelle: Agenda Interna para la Productividad y la Competitividad. Documento regional, Magdalena. Departamento Nacional de Planeación. Bogotá, junio 2007: http://www.dnp.gov.co/PortalWeb/Portals/0/archivos/documentos/AgendaInterna/Dimension_Regional/Magdalena-copia%20imprenta.pdf ). Generell bestehen nach verschiedenen Studien schwerwiegende Defizite bei der Wasserversorgung im Departamento Magdalena. 75% des Territoriums (für 17.160 Km2) sind trocken mit der Tendenz zur Desertifikation. In Magdalena gibt es 830.000 Personen mit einem “hohen Risiko der fehlenden Versorgung mit Wasser.” Dem gegenüber beträgt “der Wasserkonsum der produktiven Sektoren geschätzte 911,8 Millionen m3/Jahr, von dem 43.172 Hektar von Ölpalmen, Bananen, Reis, Sorghum, Kakao und Früchten belegte Flächen in den Genuss kommen (Quelle: Banco de la Republica, 2008. Banano y revaluación en el Departamento del Magdalena, 1997-2007: http://www.banrep.gov.co/documentos/publicaciones/regional/documentos/DTSER-105.pdf). Im Gemeindebezirk Aracataca, wo sich die 1,748.90 Hektar große Palmölplantage Palmares Tequendama sowie die Palmölraffinerie Extractora Tequendama (37.500 t) befinden, verfügt 41% der Bevölkerung über keine Wasserversorgung (Durchschnitt in Kolumbien 17%). Die Bevölkerung bezieht das Wasser direkt aus den Flüssen, Bächen und Brunnen. Die nationale Planungsabteilung fordert deshalb die „Vermeidung des intensiven und irrationellen Gebrauchs der Wasserressourcen (Quelle: República de Colombia, Corporación Autónoma Regional del Magdalena (CORPAMAG). Plan de acción trienal 2007 – 2009: www.corpamag.gov.co/archivos/planes/PAT20072009/DocPAT2007-2009.doc).

Skandal um Gelder aus Entwicklungsfond für Kleinbauern
Ende September letzten Jahres verursachte Daabon einen politischen Skandal in dem südamerikanischen Land. Die Firmengruppe hatte zur Bewässerung der Plantagen umgerechnet 450.000 Euro vom staatlichen Entwicklungsfond für Kleinbauern „Agro Ingreso Seguro“ erhalten. Dies widersprach eindeutig den Zielen des Fonds, Kleinbauern zu fördern (Quellen: Caracol, Oct. 07 2009: Gente de bien. http://www.caracol.com.co/blog.aspx?id=891393; Noticias Uno, , 4 de Octubre 2009: Denuncian a beneficiario de AIS, que ahora respalda candidatura de Arias. http://www.noticiasuno.com/noticias/mentiras-ministro-de-agricultura---ais-amigo-andrs-felipe-arias.html). Daabon begründet dies mit der Schaffung von Arbeitsplätzen (Quelle: El Espectador, 5 Oct 2009: “Los subsidios hacen viables los proyectos”, http://www.elespectador.com/articulo165087-los-subsidios-hacen-viables-los-proyectos.

Palmölunglücke im karibischen Meer
Die Daabon-Tochterfirma Terlica im Hafen von Santa Marta betreibt Palmöltanks und Verladeeinrichtungen, über die das Palmöl zum Export auf Schiffe verfrachtet wird. Im April 2008 und August 2009 kam es gleich zu zwei schweren Palmölunfällen. Hunderte Tonnen strömten aus - bis ins karibische Meer. Kilometerlang waren das Meer, Buchten, Korallenriffe, Felsen und Strände mit dem Öl bedeckt Quellen: que vaina no...? se estan cagando Taganga. http://cafeconcharlas.blogspot.com/2008/04/que-vaina-no-se-estan-cagando-taganga.html, El Heraldo, ¿Qué pasa con Terlica? van dos derrames y un muerto. ). Die Fischer und Tourismusbetriebe klagten, dass sie mit bloßen Händen die Ölpest beseitigen mussten und über wochenlange Verdienstausfälle, für die sie nie entschädigt wurden (Quelle: Comunicado de la Comunidad de Taganga denuncia hechos ambientales con aceite derramado, sábado 17 de mayo de 2008. http://colombiapress.blogspot.com/). Die zuständigen Behörden entzogen aufgrund des Fehlens eines Umweltplans während drei Monaten die Betriebsgenehmigung. Die Palmölpest quittierten sie mit einer Geldstrafe von über 500 Millionen Pesos (166.000 Euro) (Quelle: El Tiempo, 20-02-09: Contaminación Colombia 500 millones de pesos deberá pagar empresa Terlica por derrames en Magdalena.

Bau der größten Palmöldieselraffinerie Lateinamerikas
Nicht weit vom Unglücksort entfernt weihte Daabon im Februar 2009 feierlich die nach eigenen Angaben größte Biodieselraffinerie für Palmöl Lateinamerikas ein (Quelle: Daabon, Fainews No. 8, Enero de 2009 La planta de Biocombustibles Sostenibles del Caribe S.A. inaugurada el 3 de febrero de 2009, por el Sr. Presidente de Colombia, Dr. Álvaro Uribe Vélez. http://www.daabon.com/usa/pdf/ESPA%D1OL%20%202009%20final%20final.pdf) Insofern ist die Behauptung von Rapunzel, dass „der sogenannte „Bio-Diesel“ im Übrigen nichts mit Ökologischem Landbau zu tun hat“, nicht korrekt. Daabon selbst macht über die Herkunft des Palmöls für die Produktionskapazität von 100.000 Tonnen Biodiesel und 10.000 Tonnen Glyzerin keine Angaben. Die Behauptungen Daabons, nur „Minderheitsaktionär“ an der Firma zu sein“ und „überschüssiges Palmöl von existierenden Palmölproduzenten in der Region“ aufzukaufen entsprechen nicht der Realität. Mit dem durchschnittlichen Flächenertrag von Palmöl im nördlichen Anbaugebiet von 3,2 Tonnen im Jahr 2008 lässt sich allein für die Biodieselraffinerie eine benötigte Ölpalm-Anbaufläche von 36.000 Hektar errechnen.

Fazit
Die Palmölindustrie in Kolumbien steht seit Jahren wegen schwerer Menschenrechtsverbrechen und Regenwaldrodung am Pranger. Auch Daabon bildet hier keine Ausnahme. Die gewaltsame Vertreibung der Kleinbauernkooperative, Rodungen und die Trockenlegung wertvoller Feuchtgebiete in Las Pavas entsprechen weder den Kriterien von fairem Handel noch ökologischer Landwirtschaft. Auch die sonstigen Aktivitäten und Praktiken der Daabon-Gruppe sind damit nicht vereinbar. Obwohl Daabon keinen der bereits im Juni vorgelegten Vorwürfe entkräften konnte, hat Rapunzel keinerlei Konsequenzen gezogen. Rapunzel wirbt mit „ökologischen Anbauweisen, fairem Handel und dem Erhalt unserer natürlichen Ressourcen“, versucht aber gravierende Verstöße gegen diese Prinzipien auszuklammern. Mit einem Jahresumsatz von mehr als 100 Millionen Euro muss Rapunzel aber Verantwortung übernehmen. Generell ist anzumerken, dass lange Transporte aus Übersee Umwelt und Klima schaden. Aufgrund der Distanz sind eigene Kontrollen der Kunden auf den Betrieben der Lieferanten bestenfalls nur sporadisch möglich. Ökologischer ist es generell, die Rohstoffe vorwiegend aus regionaler Produktion zu beziehen. Forderungen von Rettet den Regenwald: + Die Importe von Biopalmöl von Daabon müssen unverzüglich eingestellt werden. + Palmöl sollte als Rohstoff der Biohersteller gestrichen werden und stattdessen auf Pflanzenöle aus heimischer Produktion umgestellt werden. + Daabon muss die Rodungen und Trockenlegungen von Sumpfgebieten sofort stoppen + Das von den Kleinbauern beanspruchte Land muss unverzüglich zurückgeben und die Betroffenen angemessen entschädigt werden.

Weitere Informationen:

  1. ARD-Fernsehreportage Vertreibung für deutsche Bioprodukte Die dubiosen Lieferanten der Biobranche in Kolumbien vom 22. März 2010 können Sie im Internet weiterhin sehen: Auf Report Mainz und auf YouTube .
  2. NTC Televisión vom 28. Juni 2009.
  3. Die preisgekrönte (u.a. Medienpreis Entwicklungspolitik 2009 des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung BMZ) 30-minütige WDR-Fernsehreportage „Kein Brot für Öl - Biosprit-Boom in Kolumbien” vom 30. November 2008 zur Biodieselfabrik und den Ölpalmplantagen von Daabon kann im Internet in drei zehnminütigen Teilen gesehen werden: Teil 1 Teil 2 Teil 3
  4. Vereinte Nationen, Vollversammlung, A/HRC/13/20/Add.1 vom 22. Februar 2010. Report of the Special Rapporteur on adequate housing as a component of the right to an adequate standard of living, and on the right to non-discrimination in this context, Raquel Rolnik. Seite 15 – 17, Nr. 28. http://daccess-dds-ny.un.org/doc/UNDOC/GEN/G10/111/91/PDF/G1011191.pdf?OpenElement
  5. Vereinte Nationen, Vollversammlung, A/HRC/13/33/Add.1. Seite 6-8, Nr. 12 – 15. vom 26. Februar 2010. Report of the Special Rapporteur on the right to food, Olivier De Schutter http://www2.ohchr.org/english/bodies/hrcouncil/docs/13session/A.HRC.13.33.Add.1_EFS.pdf