Exportländer müssen illegalen Einschlag bekämpfen

21.01.2003

Die UN-Konvention zum internationalen Handel mit bedrohten Arten hat einen Vorschlag von Guatemala und Nicaragua angenommen, den Mahagoni-Handel in Lateinamerika strenger zu kontrollieren, um die Baumart vor der Ausrottung zu schützen. Die Mahagoni-Exportländer haben bis Ende 2003 Zeit, die neuen Vorschriften umzusetzen. Diese sehen vor allem einen verstärkten Kampf gegen illegalen Mahagoni-Handel vor. Brasilien produziert rund die Hälfte des weltweit gehandelten Mahagonis. Untersuchungen haben im vergangenen Jahr ergeben, dass dort 70 Prozent illegal geschlagen werden. In Zentralamerika hat die starke weltweite Nachfrage nach dem harten Holz bereits dazu geführt, dass seit den 50er Jahren rund drei Viertel der Mahagoni-Bestände verschwunden sind.