Metropolen sparen mit Schutzwäldern Milliarden

23.09.2003

Großstädte sollten ihre Bemühungen und Budgets zum Schutz der Wälder erhöhen, fordert eine Weltbank-Studie, die 105 große Städte untersucht hat. Durch die Fähigkeit natürlicher Wälder, große Mengen Wasser zu speichern und zu reinigen, könnten die Metropolen Milliarden Dollar für die Trinkwasser-Aufbereitung sparen. Schon jetzt bekäme ein Drittel der untersuchten Städte, darunter New York, Tokio, Barcelona, Rio, Jakarta und Melbourne, einen Großteil des Trinkwassers aus geschützten Wäldern. „Für viele Städte wird die Zeit knapp. Schutzwälder in und um Trinkwasser-Reservoris sind kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit“, erklärte David Cassells, führender Umwelt- und Waldspezialist bei der Weltbank. „Sind solche Wälder erst einmal verschwunden, explodieren die Kosten für die Trinkwasser-Aufbereitung dramatisch.“