Staaten wollen bushmeat-Katastrophe gemeinsam bekämpfen

17.10.2003

Entwicklungs- und Umweltminister aus 38 Staaten haben sich auf einer Konferenz in Kamerun zu Maßnahmen gegen die bushmeat-Katastrophe in den afrikanischen Regenwaldländern geeinigt. Die unkontrollierte Jagd wilder Urwaldtiere wie Menschenaffen, Waldelefanten und Schlangen hat bereits viele Arten an den Rand der Ausrottung gebracht und bedroht die Existenz von Millionen Waldmenschen, die auf Fleisch aus den Wäldern angewiesen sind. Die Ministerkonferenz beschloss unter anderem Maßnahmen, mit denen die Wilderei in afrikanischen Holzkonzessionen kontrolliert und eingeschränkt werden soll. Afrikanische Regierungen sollen dabei von internationalen Geldgebern unterstützt werden. Ziel ist ein nachhaltiges Wildlife-Management.