Gegen illegalen Holzhandel

23.10.2003

Mitte Oktober wurde Ministerin Künast ein 'Appell für Maßnahmen gegen illegalen Holzhandel' zugestellt. Die meisten zum Thema arbeitenden Verbände tragen diese Forderungen als Erstunterzeichner mit. Die Aktion ist von Pro REGENWALD koordiniert. Jetzt bitten wir dafür um Ihre/Deine zusätzliche Unterstützung.

Illegaler Holzeinschlag und Holzhandel sind eine der Haupotursachen für Waldzerstörung und Verschlechterung der Lebensumstände vieler Menschen. Allein in die EU werden jährlich Holzprodukte im Wert von 1,2 Mrd. Euro importiert, die aus illegalen Quellen stammen. Der Handel mit illegalen Hölzern ist in Deutschland bisher nicht strafbar. Das soll sich ändern. Mittlerweile haben wir eine Website dazu eingerichtet, die unter http://www.wald.org/was_tun zu finden ist. Unser primäres Anliegen ist, möglichst viele Organisationen/Firmen und Privatleute zu finden, die sich dort in die öffentlich zugängliche Unterstützerliste eintragen.

Um der Aktion noch mehr Power zu geben, haben wir ganzes Bündel an Möglichkeiten zusammengestellt. Es gibt eine Unterschriften- liste zum Herunterladen und Unterschriftensammeln, es gibt ein Infoblatt 'Vorsicht! Raubbau-Holz! zum Verteilen und es gibt einen Fragebogen zur direkten 'Auseinandersetzung' mit Holzverkäufern in den Geschäften. Denn unterstützend zur Forderung an die Bundesregierung müssen wir auch auf den Handel zugehen. Schließlich hat er die Schlüssel- rolle im Geschäft mit illegalen Hölzern. All diese Materialien sind - wie die Namensliste, in die man/frau sich zur Unterstützung des Appells eintragen kann oder sollte - auf der Aktionsseite unter http.//www.wald.org/was_tun zu finden. Mit unser aller Anstrengung können wir es schaffen, zum Schutz der Regenwälder (und auch der borealen Wälder) bald ein Schlupfloch für Diebe und Hehler zu stopfen. Der Handel mit illegalen Hölzern darf nicht länger straffrei sein.

Vielen Dank und viel Erfolg dabei
Hermann Edelmann