Wissenschaftler prognostizieren dramatischen Artenverlust

25.01.2004

Der Verlust von Lebensräumen und der globale Klimawandel werden bis zum Jahr 2050 dafür verantwortlich sein, dass sich Ökosysteme drastisch verändern und das Überleben für viele an Land lebenden Tiere und Pflanzen erschwert wird. Ein internationales Wissenschaftlerteam kommt zu dem Ergebnis, dass durch die Veränderungen der klimatischen Bedingungen innerhalb der kommenden 50 Jahre zwischen 15 und 37 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten an Land von Ausrottung bedroht sind. Insbesondere durch die Vernichtung der tropischen Regenwälder schrumpft der Lebensraum für viele Arten immer mehr. Akut bedroht sind beispielsweise die Orang Utans auf der indonesischen Insel Sumatra, wo die Regenwälder der Papier- und Palmölindustrie zum Opfer fallen und illegaler Tropenholzeinschlag zum Alltag gehört.