Neue Forstpolitik will Einfuhr von Raubholz stoppen

25.01.2004

Das japanische Umweltministerium hat dem illegalen Holzeinschlag den Kampf angesagt. In diesem Jahr will es die lokalen Holzmärkte und ihre Handelsketten untersuchen, um Holzimporte aufzuspüren, die aus illegalem Einschlag in den Ursprungsländern stammen. Schätzungsweise mindestens 20 Prozent aller Holzeinfuhren nach Japan stammen aus illegalen Quellen, vor allem aus Indonesien und Russland. Japan deckt seinen Holzbedarf mit über 80 Prozent aus Importen und führt jedes Jahr allein knapp 73 Millionen Kubikmeter ganze Stämme, Sperrholz und Holzchips ein. Das Projekt gegen die Einfuhr von Raubholz ist zunächst auf drei Jahre angelegt.