Schulden, Lügen und Profite: Neue Studie zum Tabakanbau in Lateinamerika

07.01.2011

Rund ein Siebtel des weltweit produzierten Rohtabaks stammt aus Lateinamerika. Es sind vor allem Kleinbäuerinnen und -bauern, die in mühevoller Handarbeit die hochgiftigen Pflanzen säen und ernten. Ihnen gegenüber stehen zwei Rohtabakkonzerne und die großen Zigarettenhersteller Philip Morris International und British American Tobacco. Sie machen die Profite, während den PflanzerInnen nur Schulden, Krankheit und zerstörte Böden bleiben.

Die Studie zum Tabakanbau in Lateinamerika liefert einen umfassenden Überblick über den Tabakanbau in Lateinamerika in Zahlen und geht auf diejenigen Länder ein, die am meisten Tabak bzw. Zigarren produzieren: Brasilien, Argentinien, Kolumbien, Kuba, die Dominikanische Republik und Nicaragua.

Kontakt: Dinah Stratenwerth, Kampagne Rauchzeichen!, Tel.: 030-694 6101, Mobil: 0177-866 0012, stratenwerth@blue21.de

Die Kampagne Rauchzeichen! stellt Hintergundinformationen zum internationalen Tabakhandel zusammen und verleiht Material für Bildungsarbeit an Schulen und anderen Einrichtungen. Dazu gehören eine entleihbare Ausstellung, eine DVD, eine Broschüre und Vorschläge zur Unterrichtsgestaltung für die Sekundarstufen I und II sowie für Berufsschulen.

Die Kampagne stellt auch ein Bildungsangebot zur Verfügung und weitere Informationen zur Tabakproduktion in Ländern des Südens finden Sie hier.
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Sonja von Eichborn
Kampagne Rauchzeichen
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