Unterschriftenübergabe an bolivianischen Botschafter

Protestkundgebung vor Brandenburger Tor

20.08.2011

Mehr als 20.000 Unterschriften haben wir gegen den Straßenbau durch das Indigenen Schutzgebiet und den Nationalpark Isiboro Sécure (TIPNIS) in Bolivien gesammelt. Die Straße würde das noch geschützte Gebiet für die Zerstörung durch nicht traditionelle Landwirtschaft und Rodung zugänglich machen. Nun haben wir die Unterschriften überreicht

Am Freitag den 19.08.2011 waren wir in Berlin um die Unterschriften an die bolivianische Botschaft zu übergeben und um zu demonstrieren. „Die Straße ist der Tod, der Regenwald ist Leben“ war auf einem unserer Banner zu lesen.

Mehr als 20.000 Unterschriften wurden bei der in vier Sprachen verfassten Protestaktion gegen den Straßenbau durch das Indigenen Schutzgebiet und den Nationalpark Isiboro Sécure (TIPNIS) in Bolivien gesammelt. Die Straße würde das noch geschützte Gebiet für die Zerstörung durch nicht traditionelle Landwirtschaft und Rodung zugänglich machen.

Unser Ansprechpartner in der Botschaft war der Interims-Botschafter Alfredo B. Candía. Wir äußerten unsere Sorge um den wertvollen Regenwald der durch den Bau der Straße bedroht ist und betonten, dass wir mit der Aktion den „Protestmarsch auf La Paz“ der indigenen Bevölkerung des TIPNIS unterstützen. Mit dem Versprechen unsere Anliegen und die Unterschriften an die bolivianische Regierung weiterzuleiten, verabschiedete uns der Botschafter. Wir hoffen in diesem Fall auf das Einlenken der Regierung Evo Morales und auf den Bau einer Alternativroute, die den Nationalpark unberührt lässt. Wir bedanken uns herzlich für ihre Unterstützung.