Gegen Reptilienleder – Schockaktion in Hamburg

Ein Mensch verkleidet sich als Schlange und wird von einem anderen "gehäutet" Gestellte "Schlangen"-Häutung vor Hamburgs Luxusläden

17.04.2012

Etwa 50 Menschen protestierten mit uns in der Hamburger Innenstadt gegen den Verkauf von Reptilienleder. An normale Geschäfte war bei Gucci, Cartier und Hermès nicht zu denken – insbesondere nicht, als zwei Demonstranten eine gestellte Schlangenhäutung direkt vor den Luxusläden inszenierten

Etwa 50 Menschen zogen am Samstag, den 14. April 2012 durch die Hamburger Innenstadt, um gegen den Verkauf von Reptilienleder zu protestieren. An normale Geschäfte war bei Gucci, Cartier und Hermès nicht zu denken – insbesondere nicht, als zwei Demonstranten eine gestellte Schlangenhäutung direkt vor den Luxusläden inszenierten.

"Lebend gehäutet für den Luxus" – mit dieser Parole auf den Lippen und einer riesigen Stoffschlange über den Köpfen zogen die Demonstranten von Rettet den Regenwald in der Hamburger Luxusmeile "Neuer Wall" auf und ab. Sie positionierten sich mit ihren Protestplakaten direkt vor den Geschäften, die in ihren Schaufenstern Modeaccessoires aus Reptilienleder ausstellen. 

Ein Demonstrant hatte sich als Schlange verkleidet und lieferte eine tänzerische Performance. Dann der Schock: Ein zweiter Demonstrant rannte auf die menschliche Schlange zu, zog ihr bei lebendigem Leib die Haut ab. Natürlich hatten sich die beiden abgesprochen und es spritzte nur Kunstblut. Dennoch dürfte diese Aktion viele Passanten bei ihrem Einkaufsbummel ordentlich aufgeschreckt haben:

Mehr Infos zur grausamen Behandlung von Schlangen und Waranen für die Mode und eine Online-Petition finden Sie hier.