Peru: Tausende beteiligen sich an Wassermarsch

Protestierende gegen das Conga Projekt Kreative und friedliche Proteste gegen Conga

13.03.2012

Der nationale Protestmarsch für das Wasser in Peru im Februar war ein großer Erfolg. Tausende Menschen in dutzenden Städten beteiligten sich und das Thema erhielt viel Beachtung in den Medien. Derweil warnt eine neue Analyse des Spaniers Pedro Arrojo vor den verheerenden Folgen von der Bergbauprojektes Conga. 

Der nationale Protestmarsch für das Wasser in Peru im Februar war ein großer Erfolg. Tausende Menschen in dutzenden Städten beteiligten sich und das Thema erhielt viel Beachtung in den Medien.

Gestern wurde die zweite internationale Analyse zum Conga-Projekt veröffentlicht. Der us-amerikanische Hydrologe Robert Morán warnte bereits in einer ersten Einschätzung vor den Auswirkungen der Mine auf den regionalen Wasserhaushalt und die Umwelt. Nach Moráns Einschätzung würde die Mine das Grundwasser und die Quellen der Flüsse kontaminieren.

Unabhängige Studie warnt vor Umweltauswirkungen

Die neue Analyse des Spaniers Pedro Arrojo kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Arrojo bezweifelt, dass die wirtschaftlichen Gewinne die ökologischen und sozialen Kosten der Mine aufwiegen können. Der offene Tagebau mit Zyanidlaugungsverfahren gehört zu den schädlichsten Wirtschaftsformen in der Rohstoffgewinnung. Der Professor für Strömungslehre empfiehlt folgerichtig ein Moratorium für weitere Bergbauprojekte. Vor allem, wenn diese sensible natürliche Wasserreservoirs beeinflußen könnten.