Indonesien: Plumploris sind keine Ware

Plumplori auf einem Ast Plumploris sind stark gefährdet und dürfen nicht gehandelt werden

21.01.2013

Am Freitag, den 18. Januar 2013, überreichte Rettet den Regenwald 48.838 Unterschriften einer Petition gegen den illegalen Handel von Plumploris in der indonesischen Botschaft in Berlin

Der stellvertretende Botschafter nahm sich mehr als zwei Stunden Zeit, um mit uns über den illegalen Handel mit Wildtieren, Regenwaldzerstörung und die Palmölproblematik zu sprechen. Dr. Siswo Pramono zeigte sich beeindruckt von den vielen Unterschriften und gestand ein, dass die entsprechenden  Umweltgesetze in Indonesien zwar existieren, aber es zu oft zu Verstößen gegen diese kommt. Da sieht er noch eine Menge Handlungsbedarf. 

Den Plumploris in Indonesien wird ihr niedliches Aussehen zum Verhängnis. Der Handel mit den kleinen Primaten ist nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) seit 2007 verboten. Denn die Halb-Äffchen mit den großen Augen sind stark gefährdet.

Doch auf dem Schwarzmarkt lassen sich hohe Preise mit den Plumploris erzielen. Wilderer töten die Muttertiere und stecken die Jungtiere in Käfige. Dr. Siswo Pramono versprach uns, die Petition an die indonesische Regierung weiterzuleiten und sich für den Schutz der Plumploris und anderer Wildtiere einzusetzen.

Wir bedanken uns bei den vielen Unterstützern der Petition!