Kleiner Elefantenwaise hat einen Namen bekommen

Babyelefant wird vom Pfleger gefüttert Babyelefant Joe bekommt seine Milch

19.02.2013

Ende Januar ging ein erschütterndes Foto um die Welt: Ein Elefantenkalb betrauert seine Mutter, die am Rande von Ölpalmplantagen vergiftet worden ist – zusammen mit 13 weiteren Zwergelefanten. Das Kalb lebt nun im Lok Kawi Wildlife Park und hat einen Namen bekommen, es heißt Joe. Nach anfänglichen Schwierigkeiten erholt Joe sich nun aber zum Glück gut und hat sich eingelebt. Fordern Sie den Schutz der Elefanten

Den Wildhütern im malaysischen Bundesstaat Sabah auf Borneo boten sich erschütternde Bilder: Innerhalb von vier Wochen fanden sie die Körper von 14 Borneo-Zwergelefanten. Sie waren vergiftet worden, um sie von den neu gepflanzten Ölpalmplantagen fernzuhalten. Das Elefantenbaby, das neben seiner toten Mutter ausharrte, wurde gerettet und lebt nun im Lok Kawi Wildlife Park in Kota Kinabalu, der Hauptstadt von Sabah. Der Park liegt zehn Stunden Autofahrt vom Gunung Rare Forest Reserve entfernt, wo Elefantengruppe lebte. Es war nicht leicht, das Kalb am Leben zu erhalten, denn es hatte dramatisch an Gewicht verloren. Doch nun gewöhnt es sich zusehens an seine neue Heimat. „Wir glauben, er ist auf einem guten Weg“, sagte der Direktor des Sabah Wildlife Department Dr. Datuk Laurentuis Ambu. Mittlerweile hat der Kleine sogar einen Namen bekommen: Er heißt Kejora, was soviel bedeutet wie „Morning Star“, sein Rufname ist jedoch Joe. Joe wird von seinem menschlichen Pfleger nun alle zwei Stunden mit Milch, Vitaminen und Mineralien gefüttert und trinkt mittlerweile auch die für ihn so wichtigen 30 Liter Milch am Tag. Er lebt mit 16 anderen Elefanten im Park, wo er vermutlich für immer bleiben wird, weil es bei geretteten Elefanten oft Schwierigkeiten bei der Auswilderung gibt. Nach wie vor schreitet die Zerstörung der Regenwälder in Malaysia und Indonesien unaufhörlich voran. Jeden Tag werden Hunderte Hektar Regenwald gerodet und in Plantagen umgewandelt. Menschen und Tiere werden vertrieben und verlieren ihr Leben, so wie die 14 vergifteten Elefanten in Sabah. Damit nicht noch mehr Arten aussterben und es nicht noch mehr dieser traurigen Schicksale gibt wie das von Joe, helfen Sie mit und unterschreiben Sie unsere Petition an die Regierung Malaysias. Fordern Sie ein sofortiges Ende der Waldvernichtung und den Schutz von Mensch und Natur.