Schimpansen: Vortrag an Hamburger Schulen

Vera Leinert steht vor einer Hütte im Wald, die aus Stöcken gebaut ist und ein Blätterdach trägt. Selbst gebaut: Die Biologin und zwei Mitarbeiter vor der Küche ihres Camps. Foto: Vera Leinert (© Vera Leinert)

25.03.2014

Wie lebt man drei Jahre lang abseits der Zivilisation, um Schimpansen zu erforschen? Die Biologin Vera Leinert ist in die Regenwälder Liberias und der Elfenbeinküste gezogen, um für das Max-Planck-Institut mehr über das kulturelle Verhalten von Schimpansen herauszufinden. Jetzt berichtet sie Hamburger Schülern von ihren Erlebnissen.

Im Sapo Nationalpark schlugen die 30jährige und ihre liberianischen Mitarbeiter ein einfaches Lager aus Zelten und einer Kochhütte auf. Gemeinsam studierten sie die Schimpansen. Besonders wichtig waren die Kameras mit Bewegungsmeldern. Mit dieser Technik gelangen der Biologin atemberaubende Videos von Leoparden, Elefanten, Bongos und den Schimpansen.

Liberia gehört zu den fünf Prozent der Erde, die bedrohten Amphibien, Vögeln und Säugetieren besonders wichtige Lebensräume bieten. Zu den Arten gehören Zwergnilpferde, Waldelefanten und Westafrikanische Schimpansen. Für diese ist Liberia eine der letzten Hochburgen.

In Deutschland weiß man recht wenig über die Nation im Westen Afrikas. "Mit Liberia assoziieren die Menschen Krankheiten, Bürgerkrieg und Armut. Wie schön und vielfältig das Land ist, wird häufig übersehen." Auch deshalb erzählt Leinert so gerne von ihren Erlebnissen.

Einen ersten Eindruck ihrer Arbeit gewinnen Sie im aktuellen "Regenwald Report": Vera und die Schimpansen.

Wer Interesse an einem Vortrag von Vera Leinert hat, kann sich gerne an „Rettet den Regenwald" wenden. Telefon 040 /410 380 4.