Super Erfolg für Naturschutz in Australien

Zwei Wasserfälle auf dem Michell Plateau Vor dem Zugriff von Bergbaufirmen geschützt: Wasserfälle auf dem Mitchell Plateau (Foto: Lynn Buckler Walsh) (© Lynn Buckler Walsh)

31.03.2015

Widerstand wirkt: Das Mitchell Plateau kann endlich Teil des größten Nationalparks Australiens werden. Die Bergbaukonzerne Rio Tinto und Alcoa haben Pläne aufgegeben, dort Bauxit abzubauen und zu Aluminium zu verhütten. 175.000 Hektar Natur sind gerettet.

Der Nationalpark in der Region Kimberley wird damit zwei Millionen Hektar groß. Hinzu kommen geschützte Meeresgebiete. Im Buschland des Mitchell Plateau leben viele Tier-und Pflanzenarten. Flüsse stürzen über spektakuläre Wasserfälle und haben tiefe Schluchten gegraben. Zudem beherbergt die Region 40.000 Jahre alte Höhlenmalereien.

Vor 44 Jahren hatte die Regierung Westaustraliens mit den beiden Konzernen Rio Tinto und Alcoa einen Vertrag über die Ausbeutung der Rohstoffe geschlossen. Seit den Achtzigerjahren haben Aborigines und Organisationen wie die Wilderness Society dagegen angekämpft.