Verlag schützt Regenwald in Peru

Im Regenwald von Peru sieht man ein Camp aus mehrern Häusern Die Bewohner des peruanischen Regenwaldes leben im Einklang mit der Natur (© Mathias Rittgerott/Rettet den Regenwald)

08.12.2015

Der Mankau-Verlag hat uns, wie auch in den Jahren zuvor,  zu Weihnachten einen namhaften Betrag gespendet. Mit dem Geld unterstützt der Verlag in diesem Jahr den Regenwaldschutz in Peru.

Im peruanischen Amazonas-Regenwald will die Bevölkerung ihre Natur dauerhaft schützen. Mit dem Kauf von Urwald-Grundstücken wollen sie verhindern, dass eine Kakao-Firma immer mehr Regenwald für Plantagen rodet.

Seit Generationen leben dort die Menschen in der Nähe von Tamshiyacu von und mit dem Regenwald, ohne ihn zu zerstören. An seinen Rändern pflanzen sie auf kleinen Parzellen Obst und Gemüse; es reicht für ein einfaches Leben. Doch seit dem Mai 2013 ist der Wald bedroht: Plantagenfirma roden großflächig um Kakao zu pflanzen. Um ihren Wald vor weiteren Kahlschlägen zu bewahren, wollen die Einwohner von Tamshiyacu nun Regenwaldgrundstücke kaufen. Die Flächen sollen in private Schutzgebiete umgewandelt und als solche gesetzlich anerkannt werden.

Rund 160 Hektar konnten schon gekauft werden und wurden an unseren Projektpartner, dem deutsch-peruanischen Verein „El Puente – die Brücke,  übertragen.

Mit den Spenden unserer Förderer, wie dem Mankau-Verlag, können wir nun noch mehr Regenwald sichern. Zudem werden die Einwohner in biodynamischer Landwirtschaft geschult, damit sie auf ihren kleinen Feldern am Waldrand auch langfristig Erträge erzielen können.

Wir danken dem Mankau-Verlag für sein langjähriges Engagement.