Hoffnung für Elefanten: Elfenbein-Preis bricht ein

Elefanten laufen vor dem Kilimandscharo Die Gier nach Elfenbein und Geld: Wilderer töten in Afrika Jahr für Jahr tausende Elefanten (© veer.com / Danielle Mussman)

14.12.2015

In China hat sich der Preis für Elfenbein halbiert. Umweltschützer hoffen nun, dass deshalb weniger Elefanten gewildert werden.

Ursache für für die Entwicklung ist, dass Chinas Wirtschaft nicht mehr so schnell wächst und dadurch die Nachfrage eingedämmt wird. Außerdem wirkt der Kampf der Regierung und der internationalen Gemeinschaft gegen Wilderei.

Es ist daher wichtig, dass wir weiter mit Petitionen Druck ausüben. Jeder Handel mit Elfenbein muss bedingungslos verhindert werden.

Laut der Organisation Save the Elephants aus Kenia kostet ein Kilo Rohelfenbein im November 1.100 Dollar. Vor einem Jahr waren es noch 2.100 Dollar. Zuvor war Elfenbein immer teurer geworden. Diese schlimme Entwicklung scheint nun gestoppt zu sein.

Weil die Wilderei trotzdem noch lukrativ ist, ist es zum Feiern zu früh. In Afrika werden weiterhin Tausende Tiere wegen ihrer Stoßzähne getötet.