Unterschriften­sammlung und Mahnwache für Berta Cáceres

Die Umweltaktivistin Berta Cáceres sitzt auf einem Stein am Fluss und blickt über ihre Schulter in die Kamera Das Staudammprojekt Agua Zarca in Honduras forderte das Leben der Aktivistin Berta Cáceres (© Goldman Environmental Prize)

28.04.2016

Die Umweltaktivistin Berta Cáceres führte den Widerstand gegen den Bau eines Staudamms in Honduras an. Dafür musste sie sterben.

München |

Im März 2016 wurde die honduranische Umweltschützerin und Indigenen-Aktivistin Berta Cáceres in ihrem Haus von Unbekannten erschossen. Als Koordinatorin der Organisation COPINH hatte sie bis zu ihrem Tod gegen den Bau des Agua Zarca-Staudamms gekämpft.

Die Turbinen für das Kraftwerk sollen von Voith Hydro, einem Siemens-Voith-Gemeinschaftsunternehmen kommen. Trotz jahrelanger Proteste, Landkonflikten und dem Tod von Aktivisten hält Siemens weiterhin an dem Projekt fest.

Rettet den Regenwald fordert die Geschäftsführer der Siemens AG auf, ihr geschäftliches Engagement in Agua Zarca zu beenden. Gemeinsam mit Oxfam hat der Verein bisher mehr als 150.000 Unterschriften gesammelt.