Weltweite Proteste gegen Monsanto – wir waren dabei!

Die hamburger Regionalgruppe  von Rettet den Regenwald hält auf einer Demo gegen Monsanto ein Banner und Plakate in die Höhe. In Hamburg fand eine von 428 Aktionen gegen Monsanto statt. (© Helmut Treib)

24.05.2016

Überall auf der Welt regt sich Widerstand gegen Monsantos skrupellose Gefährdung von Gesundheit, Umweltschutz und Menschenrechten. Mit der Regionalgruppe waren wir beim Protestmarsch in Hamburg.

Niederlande, Serbien und Burkina Faso - Tel Aviv, Mainz und San Francisco:

Die Wut gegen den Agrarriesen Monsanto treibt Menschen in allen Regionen der Welt auf die Straße. In 428 Städten in 38 Ländern kam es am 21. Mai 2016 zu farbenfrohen Protesten.

Bei dem bunten und friedlichen Protestmarsch in Hamburg mit rund 350 Demonstranten machten wir deutlich: Wir stellen uns gegen Gentechnik auf unseren Feldern, gegen die Patentierung von Lebensmitteln und gegen gesundheitsgefährdende Pflanzenschutzmittel wie Glyphosat.

Wir fordern eine Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln, freies Saatgut und eine ökologische Landwirtschaft.

Gentechnisch verändertes Saatgut steht unter Verdacht, zum Bienensterben beizutragen; gesundheitliche Folgen beim menschlichen Verzehr sind nicht abzuschätzen. Kleinbauern werden in wirtschaftliche Abhängigkeiten getrieben und sind beim Einsatz von Herbiziden wie Glyphosat gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Für den Anbau von gentechnisch verändertem Soja werden außerdem riesige Flächen Regenwald gerodet.

Gemeinsam können wir den Druck gegen Monsanto und seine gesundheits- und umweltgefährdende Gentechik und Pflanzengifte noch verstärken! Der weltweite Widerstand wird spürbar größer – in unseren Regionalgruppen kannst Du ein Teil davon werden. Auch mit der Unterzeichnung unserer Petition kannst Du dich gegen Glyphosat einsetzen.