Großer Elefantenprotest in Hamburg

Bild von drei als Safari-Jägern verkleideten Männern. Einer von ihnen hält eine Spielzeug-Kettensäge in die Kamera. Die Elfenbeinjagd kostet jährlich 35.000 Elefanten das Leben. (© Rettet den Regenwald/ Mathias Rittgerott)

02.10.2015

Am 02. Oktober gingen weltweit in dutzenden Städten tausende Menschen auf die Straße, um auf das Leid der Elefanten aufmerksam zu machen. Rettet den Regenwald und Rettet die Elefanten Afrikas protestierten in Hamburg mit einer kreativen Theateraktion.

Lautes Elefantentröten hallt durch die Hamburger Innenstadt. Dann plötzlich Schüsse. Ein verkleideter Jäger zielt mit seinem Gewehr auf Menschen mit Elefantenmasken, die daraufhin zu Boden fallen. Zwei weitere Jäger eilen herbei, um den Elefanten mit Messer und Säge ihr Elfenbein zu rauben. Passanten bleiben stehen und verfolgen erschrocken das Schauspiel. Sie erfahren, dass alle 15 Minuten ein Elefant wegen seines Elfenbein getötet wird, dass es bereits in 15 Jahren keine freilebenden Elefanten mehr in Afrika geben könnte. Aber auch, dass Hoffnung für die grauen Riesen besteht: Ein internationales Handelsverbot für Elfenbein wäre ein erster wichtiger Schritt für den Schutz der Tiere. Auch im Theaterstück gibt es ein Happy-End: Die Elefanten stehen wieder auf und schlagen die Jäger in die Flucht.