Elefantenschützer stirbt nach Messerattacke

Elefantenschützer Esmond Bradley Martin Um Elefanten zu retten, hat der Umweltschützer Esmond Bradley Martin sein Leben riskiert (© Courtesy of Save The Elephants)

05.02.2018

In Kenia wurde der Elefantenschützer Esmond Bradley Martin umgebracht. Der Amerikaner war einer der prominentesten Aktivisten gegen Wilderei und gegen den Handel von Elfenbein and anderen Wildtierprodukten. Bradley Martin wurde unter ungeklärten Umständen in seinem Haus in Nairobi erstochen.

Bradley Martin hat seit den 1970er Jahren gegen Wilderei und den Handel mit seltenen Tieren gekämpft. In Pionierarbeit deckte er die Handelswege von Elfenbein und Rhinohorn im Detail auf und legte so den Grundstein für internationale Kampagnen zum Schutz von Elefanten und Nashörnern.

Bradley Martin, 75 Jahre alt, reiste erst kürzlich zu Recherchen nach Myanmar und war dabei, die Erkenntnisse der Reise aufzubereiten.

Die Polizei geht offenbar davon aus, dass Bradley Martin von Einbrechern getötet wurde. Es wird aber auch befürchtet, dass sein gewaltsamer Tod mit seiner Arbeit zu tun hat. Schließlich ist der illegale Handel mit Elfenbein ein Milliardengeschäft und fest in der Hand des organisierten Verbrechens. Erst im August 2017 war in Tansania der Aktivist Wayne Lotter ermordet worden. Der britischen Zeitung The Guardian zufolge wurden im vergangenen Jahr weltweit 197 Umweltschützer getötet.

Zwar schließen immer mehr Länder ihren Elfenbeinmarkt wie zuletzt China, dennoch werden in Afrika und Asien jährlich tausende Elefanten wegen ihres Elfenbeins, aber auch ihrer Haut gewildert.

Bitte unterschreiben Sie daher unsere Petition zum Schutz der Elefanten.