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Landrechte schützen Palawans Wald – mit unserer Hilfe

Luftbild von Inseln in der Region Palawan Palawan ist UNESCO Biospähren-Reservat, über und unter Wasser (© flickr/ sehmaschine (CC BY-NC-ND 2.0)) Abgeholzte Fläche vor einem Regenwald, im Hintergrund die Spitzen des Karstgebirges Tres Marias Markant ragen die Spitzen der heiligen Karstformation auf. Die Rodung konnte rechtzeitig gestoppt werden (© CALG) Männer hocken am Ufer eines Bergflusses und bauen eine Wasserleitung ins Tal Zwei Männer der indigenen Batak leiten einen sauberen Bergfluss ins Dorf. Es nimmt am Programm für Landrechte teil (© CALG) Frauen und Männer säen auf einem Feld im Regenwald Die Menschen leben von Waldfrüchten und bauen für den Eigenbedarf Reis und Gemüse an (© ALDAW/CALG) Ein Tal mit tropischem Wald Unberührte Wälder, die vom Kahlschlag bedroht sind (© ALDAW/CALG) Ein Pfaufasan pickt auf steinigem Boden Auf den Inseln leben viele endemische Arten, hier der Palawan Pfaufasan (© flickr/ Feggy Art (CC BY-NC-ND 2.0))

Die Philippinen-Insel Palawan ist wegen ihrer besonderen Artenfülle UNESCO-Biosphärenreservat – und dennoch vor Ausbeutung nicht sicher. Mit großem Einsatz verhindern unsere Partner von der Koalition gegen Landraub gemeinsam mit der Bevölkerung, dass sich Palmölplantagen und Bergbau ungehindert ausbreiten. Wir unterstützen sie dabei.

„Es ist uns gelungen, einen der heiligsten Orte der indigenen Pala’wan, die Karstformation Tres Marias, vor der Zerstörung zu retten. Die Palmölfirma San Andres wurde rechtzeitig gestoppt.“ Diese Nachricht unserer Partner von der Koalition gegen Landraub ist der jüngste Erfolg ihrer Kampagne gegen die Ausbreitung der Palmölplantagen auf Palawan.

2014 hatten Indigene und Bauern aus sieben Regionen das Bündnis „Coalition Against Land Grabbing“ (CALG) gegründet, um ihr Land und ihren Regenwald vor dem Zugriff durch Plantagenfirmen zu bewahren. „Unsere Berater sind seitdem in Hunderten von betroffenen Gemeinden unterwegs, um die Bevölkerung über die „Entwicklungspläne“ der Konzerne aufzuklären, die oft durch lokale Politiker unterstützt werden. Es ist wichtig, dass die Menschen vor allem über ihre Rechte Bescheid wissen“, so CALG.

Anerkennung der Landrechte

Die Anerkennung der traditionellen Landrechte der indigenen Bevölkerung sind der wirksamste Schutz gegen Landraub und Naturzerstörung. Deshalb sind unsere Partner dabei, mit den Gemeinden das Land zu vermessen und von den Behörden anerkennen zu lassen. Mit den Landrechten sind auch die Rechte über die ausschließliche Nutzung der natürlichen Ressourcen verbunden. Bisher drangen immer wieder Siedler von außen in die Regenwälder ein, um Baumharz und andere Waldprodukte zu sammeln.

Für ein Palmöl-Moratorium

Neben der Lösung lokaler Konflikte zwischen Bevölkerung und Konzernen und der Kartografierung in den Gemeinden verfolgen unsere philippinischen Partner unbeirrt ein größeres Ziel: ein landesweites Moratorium für die Ausbreitung der Palmölplantagen.

Im Laufe der Jahre konnten die Aktivisten lokale Regierungsvertreter davon überzeugen, sich in ihren Gemeinden gegen weitere Palmölplantagen einzusetzen und die Regenwälder zu schützen.

Damit unsere Partner ihre sinnvolle und erfolgreiche Arbeit fortsetzen können, bitten wir weiterhin um Ihre Spende. Gebraucht werden zum Beispiel GPS-Geräte und Kameras für die Landvermessung und für die Dokumentation illegaler Abholzungen (eine Second-Hand-Kamera mit GPS kostet ca. 380 Euro), Geld für Workshops, Transport, GPS-Ausbildung und Honorare für den Anwalt für Landrechte.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung zum Schutz der Biosphären-Insel Palawan.



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