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Palawans Waldschützer brauchen dringend Hilfe

Luftbild von Inseln in der Region Palawan Palawan ist UNESCO Biospähren-Reservat, über und unter Wasser (© flickr/ sehmaschine (CC BY-NC-ND 2.0)) Ein Tal mit tropischem Wald Unberührte Wälder, die vom Kahlschlag bedroht sind (© ALDAW/CALG) Ein Pfaufasan pickt auf steinigem Boden Auf den Inseln leben viele endemische Arten, hier der Palawan Pfaufasan (© flickr/ Feggy Art (CC BY-NC-ND 2.0)) Indonesische Frauen und Männer säen auf einem Feld im Regenwald Die Menschen leben von Waldfrüchten und bauen für den Eigenbedarf Reis und Gemüse an (© ALDAW/CALG)

Die Lage auf der Philippinen-Insel Palawan ist ernst: Wer sich gegen die Natur-Zerstörung für Plantagen wehrt, erhält Morddrohungen. Dennoch sind die Menschen entschlossen, gegen den Landraub durch Konzerne unter Mitwirkung der Regierung vorzugehen. Wir helfen ihnen, ihren Wald zu schützen.

„Wir haben schon viel erreicht mit unseren Informations-Kampagnen gegen die Ausbreitung von Palmölplantagen und Bergbau“, sagen die Aktivisten unserer lokalen Partner CALG, der „Koalition gegen Landraub“. „Unsere Berater waren in Hunderten von betroffenen Gemeinden unterwegs, um die Bevölkerung über die „Entwicklungspläne“ der Konzerne aufzuklären, die durch skrupellose Politiker unterstützt werden. Es ist wichtig, dass die Menschen vor allem über ihre Rechte Bescheid wissen, damit sie sich nicht durch falsche Versprechungen in fatale Geschäfte mit der Industrie hineinziehen lassen.“

Die Aktivisten konnten auch lokale Regierungsvertreter davon überzeugen, sich in ihren Gemeinden gegen weitere Palmölplantagen einzusetzen und die Regenwälder zu schützen.

Doch jetzt steht die Bevölkerung vor einer neuen Bedrohung: Die Regierung von Palawan will Kautschuk-Plantagen vorantreiben und dafür weitere Natur zerstören.

Mehr Sicherheit unterwegs

„Viele Bauern werden bedroht und haben Angst“, so CALG. „Deshalb wollen und müssen wir die Bevölkerung weiterhin stark machen, damit sie gemeinsam gegen die katastrophale Expansion der Plantagenfirmen vorgehen kann.

Die Umweltschützer brauchen jetzt dringend unsere Unterstützung, um in Sicherheit arbeiten zu können. Dazu gehört auch ein geländegängiges Auto. Bisher waren sie überwiegend mit Bussen unterwegs. Doch das stundenlange Warten an den Bushaltestellen ist zu gefährlich geworden, seitdem sich die Morddrohungen häufen. Auch Workshops, Info-Material, Videos, Batterien für Mobiltelefone müssen bezahlt werden. Ebenso wie das Honorar für den Anwalt für Landrechte, den ALDAW inzwischen engagieren konnte.

Noch können wir gemeinsam dazu beitragen, dass die Insel Palawan, die wegen ihrer besonderen Artenfülle seit 1990 Biosphärenreservat der UNESCO ist, gerettet werden kann.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.



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