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Indigene kämpfen gegen Palmölplantagen

Zwei peruanische Bauern blicken auf eine Rodung, auf der Ölpalmen gepflanzt werden sollen.

Der Regenwald der indigenen Shipibo ist bedroht. Palmölfirmen roden mitten im peruanischen Amazonasgebiet das angestammte Land der Gemeinde Santa Clara de Ushunya. Die Einwohner wehren sich mit rechtlichen Mitteln und Beschwerden bei den Behörden.

Seit Generationen lebt das Volk der Shipibo ungestört im peruanischen Amazonas-Regenwald. Die Indigenen nutzen den Regenwald, ohne ihn zu zerstören. Doch jetzt werden ihre Urwaldpfade immer mehr von Ölpalmplantagen versperrt.

5.200 Hektar ihres angestammten Lands hat die Firma Plantaciones Pucallpa abgeholzt, berichten uns die Einwohner. Sie dürften die Rodung nicht einmal durchqueren. Statt tropischer Artenvielfalt gibt es nun endlose Reihen von Ölpalmen. Das Konzert der Brüllaffen, Aras und Baumfrösche ist verstummt. Nach den Plänen der Investoren sollen Tausende Hektar Urwald für weitere industrielle Monokulturen mit Ölpalmen weichen.

Die Ureinwohner fordern ihr Land zurück und bitten um Hilfe. Mit Klagen bei der Regionalregierung in Ucayali und den Behörden konnten sie einen Arbeitstopp erwirken. Auch gerichtlich gehen sie nun gegen die Abholzungen vor. Rettet den Regenwald unterstützt sie mit Spenden für Anwalts- und Gerichtsgebühren, Kosten für Reisen in die Hauptstadt Lima und für Versammlungen.

Weitere Informationen:

Reisebericht aus dem Regenwald Report 1-2016: Peru Wir brauchen Regenwald ohne Grenzen oder komplette Ausgabe als pdf

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