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Unterstützung für Naturschützer in Nigeria

Martins Egot zusammen mit Eco-Guards Martins Egot umringt von Eco-Guards (© Mathias Rittgerott) Regenwald am Afi Mountain Der Regenwald am Afi Mountain ist üppig und nahezu unberührt (© Mathias Rittgerott) Für den Superhighway wurde eine Schneise in den Wald geschlagen Der Regenwald erobert diese Schneisen, die für einen verhinderten "Superhighway" schlagen wurde, zurück (© Rettet den Regenwald/Mathias Rittgerott) Indigene Ekuri demonstrieren gegen einen Highway Die Ekuri kämpfen für den Erhalt ihres Waldes (© Robert/ Tunde Morakinyo) Umweltschützer Odey Oyama Odey Oyama verfolgt Plantagenfirmen und Holzfäller, die in den Cross River Nationalpark eindringen (© Rettet den Regenwald / Mathias Rittgerott)

Eco-Guards beschützen am Afi Mountain den Lebensraum der Gorillas, das Volk der Ekuri sichert seit vielen Jahren seinen Community Forest und sensibilisiert die Bewohner anderer Dörfer für den Wert des Waldes und der Artenvielfalt - Nigerias Umweltschützer setzen sich auf vielfache Weise für die Natur ihrer Heimat ein.

Als die Ekuri im März 2016 die Weltöffentlichkeit vor dem Bau eines „Superhighways“ durch den Cross River Nationalpark warnten, war für uns bei Rettet den Regenwald klar: Die Bedrohung ist so gravierend, dass wir einen Schwerpunkt unserer Arbeit auf Nigeria legen müssen. Seither haben wir enge Kontakte nach Westafrika geknüpft, sind zweimal dorthin gereist und haben zahlreiche tapfere, engagierte Naturschützer getroffen, die wir unterstützen:

Die Ekuri Initiative und Chief Edwin Ogar

Die gute Nachricht vorweg: Die Bulldozer am „Superhighway“ sind gestoppt, und zwar dauerhaft. Der erbitterte Widerstand der Ekuri hat dazu beigetragen, dass der Gouverneur des Bundesstaates Cross River sein Prestigeprojekt aufgegeben hat. Wir haben den Protest mit Spenden und einer Petition, die von 459.437 Unterstützern aus aller Welt unterschrieben wurde, unterstützt.

Die Ekuri bewahren den Regenwald, der sich auf 33.600 Hektar um ihre beiden Dörfer erstreckt und an den Cross River Nationalpark anschließt, seit Jahrzehnten erfolgreich. Das Bewusstsein für den unschätzbaren Wert des Waldes ist in anderen Ortschaften jedoch weniger verankert. Chief Edwin Ogar setzt daher darauf, auch dort für den Naturschutz zu werben.

Martins Egot und DevCon

Nördlich des Nationalparks sind Eco-Guards in den Wäldern am Afi Mountain unterwegs. Dort leben die vom Aussterben bedrohten Cross-River-Gorillas, zudem Mandrills, Schimpansen und viele weitere Primaten.

Martins Egot von der Organisation DevCon schult 60 Ranger in immer mehr Dörfern. Er informiert und vernetzt die Gemeinden und regt den Erfahrungsaustausch an. Die Eco-Guards stellen sich gegen Wilderer und Brandstifter und melden Verstöße den Behörden.

Odey Oyama und RRDC

Der Umweltschützer Odey Oyama hat sich bereits mit zahlreichen Mächtigen angelegt: Er hat dem Palmölkonzern Wilmar die Stirn geboten, Afrikas reichstem Mann Alhaji Aliko Dangote die Vernichtung von Regenwald vorgeworfen und Governor Ben Ayade wegen dessen Untätigkeit attackiert. Jetzt nimmt es Odey mit der Holz-Mafia auf. Gemeinsam mit Dorfbewohnern will er die Hintermänner von illegalem Holzeinschlag aufspüren und zur Rechenschaft ziehen.

Die Herausforderung ist groß

Nigeria hat große Teile seiner Regenwälder bereits verloren. Der Dschungel im Bundesstaat Cross River, entlang der Grenze zu Kamerun, ist für die Einheimischen, Umweltschützer und Wissenschaftler daher von herausragender Bedeutung. Botaniker zählen dort mehr als 1.550 Pflanzenarten, darunter mindestens 120 bedrohte. Ornithologen listen 350 Vogelarten auf. Waldelefanten schieben ihre dicken Leiber durchs Unterholz, in den Bäumen turnen Schimpansen und Stummelaffen.

Gefährdet sind die Regenwälder unter anderem durch Plantagen, Wilderer und illegalen Holzeinschlag im großen Stil.

Der Schutz der Wälder gelingt

Die Ekuri, Chief Edwin Ogar, Martins Egot, Odey Oyama und all die anderen haben einen langen Atem, die Natur ihrer Heimat zu schützen. Die Verhinderung des „Superhighway“ zeugt von ihrer Hartnäckigkeit. Dort erobert der Regenwald die Schneisen, die bereits auf einigen Kilometern Länge geschlagen wurden, zurück. Die Wunde heilt.

Auch unsere Unterstützung soll von Dauer sein.

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