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Hüterinnen des Dschungels

Weibliche Eco-Guards bewachen den Grebo-Krahn Nationalpark in Liberia In Liberias Grebo-Krahn Nationalpark arbeiten immer mehr Frauen als Eco-Guards (© Anne Pictet) Imker in Liberia Die Imkerei erschließt Dorfbewohnern am Rande des Nationalparks eine neue Einkommensquelle. (© Mathias Rittgerott) Ein Schimpanse in Liberia Ohne Schutz ist die Zukunft der Schimpansen in Liberia unsicher (© Sonja Metzger / Wild Chimpanzee Foundation) Schimpanse Geschätzte 52.800 Schimpansen leben noch in Westafrika. Diesen haben Primatologen Kuba getauft (© Sonja Metzger/ WCF) Theateraufführung, Liberia Schauspieler bringen den Dorfbewohnern nahe, wie wichtig der Schutz der Natur ist (© Mathias Rittgerott)

Schimpansen sind die nächsten Verwandten des Menschen – doch wir haben sie an den Rand des Aussterbens gebracht. Um sie zu retten, wollen Naturschützer ihr Lebensraum bewahren. Dabei arbeiten sie mit der Bevölkerung zusammen, denn die Rettung der Schimpansen gelingt nur Hand in Hand. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Frauen.

Patrouillen in Liberias Grebo-Krahn Nationalpark waren bisher Männersache. Doch immer mehr Frauen melden sich als Eco-Guards. Es ist vielleicht keine Revolution, doch zumindest eine Etappe eines grundlegenden Wandels in Liberias Gesellschaft: Der Status, das Ansehen und die Unabhängigkeit von Frauen wachsen über das bisherige Niveau hinaus.

Hüterinnen des Dschungels …

kann man die weiblichen Eco-Guards wie Mathaline Garley getrost nennen. Von ihren Lohn profitiert ihre Familie – von ihrer Leistung profitiert der Regenwald. Auf Patrouillen durchstreift die Waldschützerin den Dschungel, der das Dorf Druwar umschließt, sammelt Daten über Tiere und nimmt Hinweise auf Wilderei oder illegale Goldsuche auf. Verdächtige melden die Eco-Guards den Behörden. Mathaline Garley ist gemeinsam mit ihren männlichen Kollegen unterwegs – in gleichberechtigten Teams. In den Dörfern sensibilisieren sie die Bewohner für die Schönheit und Zerbrechlichkeit der Regenwälder ringsum.

Die Wild Chimpanzee Foundation (WCF) …

hat Mathaline Garley ausgebildet und bezahlt sie. Die Schimpansen-Forscher, langjährige Partner von Rettet den Regenwald, arbeiten daran, den Lebensraum der Tiere und damit große Regenwaldflächen als Schutzgebiete auszuweisen. Das geschieht in enger Partnerschaft mit der örtlichen Bevölkerung. Dabei werden Dorfbewohner beispielsweise als Eco-Guards in den Nationalparks Grebo-Krahn und Sapo aktiv am Naturschutz beteiligt. Zudem werden durch Fischzucht und Imkerei neue Einkommensquellen erschlossen.

Mehr über die „Hüterinnen des Dschungels" lesen Sie in unserem Regenwald Report.

Die Herausforderung ...

ist groß. Geschätzte 52.800 Schimpansen leben noch in Westafrika. In den vergangenen 20 Jahren ist die Population um 80 Prozent geschrumpft. Glücklicherweise gibt es zwischen der Elfenbeinküste und Guinea noch üppige und nahezu unberührte Regenwaldgebiete, die den Tieren ein Habitat bieten.

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