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Indigene kartieren ihr Land und schützen es

Indigener im Regenwald von Kelantan In der abgelegenen Region von Pahang wächst üppiger Regenwald. (© Freunde der Naturvölker) Indigene demonstrieren vor den Stämmen gefällter Regenwald-Bäume. Stapelweise Stämme: Was vom Wald bleibt, wenn Holzfäller kommen. (© Freunde der Naturvölker) Indigene blockieren eine Straße in West-Malaysia Indigene blockieren die Zufahrt zu ihrem Land. (© Freunde der Naturvölker) Indigene blockieren eine Straße in Kelantan Die Demonstranten harren seit Wochen aus. (© Freunde der Naturvölker)

Im Westen Malaysias errichten Indigene Blockaden, drehen Videos und zeichnen mit GPS-Geräten Landkarten, um ihre Heimat gegen Holzfäller und Plantagenfirmen zu schützen.

Die beiden Aktivisten sind erfahrene Streiter für die Heimat ihres Volkes, das im Sultanat Pahang in Malaysia lebt. Seit Jahren sind sie zur Stellen, wenn Holzfäller und Plantagenfirmen in das Territorium der Orang Asli, wie die Ureinwohner hier heißen, eindringen und den Wald roden.

Peter, dessen wahrer Name aus Sicherheitsgründen geheim bleiben muss, ist häufig der erste Ansprechpartner für die Dorfbewohner der abgelegenen Region. Wie nahe des Dorfes Pos Tohoi, wo die Einwohner hartnäckig eine Straßenblockade aufrecht erhalten. „Wir müssen unser Land schützen“, sagen sie mutig. Peter trainiert die Dorfbewohnern darin, Landraub und Umweltzerstörung mit Videos zu dokumentieren.

Sein Freund, den wir Jim nennen, kennt die Region wie seine Westentasche. Seit 2008 klappert er die Dörfer ab und erstellt mit GPS-Daten Landkarten, die die Besitzrechte der Indigenen belegen. Damit haben die Menschen Beweise in der Hand und können ihr Land von Gericht verteidigen. In Workshops gibt er sein Wissen an Dorfbewohner weiter.

In 53 Dörfern hat Jim bereits Karten gezeichnet – in zig weiteren steht die Arbeit noch an. Der Aktivist erstellt die Karten gewissermaßen nebenher – neben seinem Beruf als Bauer. „Jetzt muss ich auf mein Feld, schließlich lebe ich vom Verkauf von Gemüse“, schreibt er entschuldigend in einer Email.

Bitte unterstützen Sie Jim und Peter darin, das Land und die Natur gegen Holzfäller und Plantagenfirmen zu schützen.

  • Für 20 Euro kann ein Teilnehmer eines Mapping-Workshops drei Tage verpflegt werden.
  • Für 50 Euro kann Jim zu einem 300 Kilometer entfernten Dorf fahren und dort die Umweltzerstörung dokumentieren.
  • Für 70 Euro können Tablet-Computer angeschafft werden, um Belege für Umweltzerstörung ins Internet zu stellen.

Jede Spende hilft.

Dieser sehenswerte Fernsehbeitrag schildert, wie das Volk der Temiar sein Land mit einer Blockade schützt.

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