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Rettung für Sumatras Waldelefanten

Elefanten nehmen ein Bad im Fluss Ohne Wald und saubere Gewässer können die Elefanten nicht überleben (© vincentraal - CC BY-SA 2.0) Elefanten-Knochen auf Sumatra Schockierender Fund: Waldbewohner Marhoni entdeckt bei Sepintun einen Elefantenschädel (© Feri Irawan)

Die kleinsten Mitglieder der Asiatischen Elefanten verlieren ihre Lebensräume. Sie werden gewildert und auf den Plantagen vergiftet, die einmal ihr Regenwald waren. Unsere Partner tun alles, um Natur und Wildtiere zu schützen. Dafür brauchen sie unsere Hilfe

Das Bild wird Marhoni nie vergessen: Am Rand der Kautschukplantage liegt ein verblichener Elefantenschädel, überall sind Knochen verstreut. Marhoni gehört zu den indigenen Suku Anak Dalam, er lebt in der nahen Gemeinde Sepintun in der Provinz Jambi. Das Schicksal der gefährdeten Sumatra-Elefanten liegt dem Waldbewohner besonders am Herzen. „Elefanten leben seit Generationen hier, genau wie wir. Als hier bis vor ein paar Jahren noch dichter Dschungel wuchs, sind wir ihnen nie begegnet.“ Jetzt durchschneidet die Kautschukplantage das Habitat und die Wanderwege der Elefanten – die staatliche Firma ALN hat dort seit 2009 eine Konzession über 10.000 Hektar. Doch in den Papieren ist die Existenz der Elefanten nirgends erwähnt.
Unserem Partner Feri Irwan von der „Grünen Bewegung“ war es schon 2012 gelungen, den Behörden Video-Beweise vorzulegen und beim Forstministerium einen Abholzungsstopp zu erwirken. Dass nun ein Elefant getötet wurde, schockiert den Umweltaktivisten. „Wir müssen daraus schließen, dass die Firmen die wandernden Elefanten erschießen lassen.“

Feri Irawan kann nicht verstehen, warum die Behörden die Existenz der Tiere nach wie vor leugnen. Deshalb ist er jetzt erneut im Urwald unterwegs, um Beweise zu sammeln, damit der Urwald als Elefantenhabitat endlich unter Schutz gestellt wird. „Die Behörden planen jedoch, die Elefanten umzusiedeln“, so Feri. „Und dann besteht die große Gefahr, dass der letzte Primärwald von Sepintun zum Kahlschlag freigegeben wird. Das wollen wir verhindern!“

Für Sumatras Elefanten ist es fünf vor zwölf: 2014 erfasste das Umweltministerium nur noch 1.724 Tiere. Knapp ein Drittel der Population lebt im Leuser Ökosystem in der Provinz Aceh. Auch dort sind die Wildtiere vor Rodungen, Wilderei und Ermordung nicht sicher.

Deshalb unterstützen wir unsere Partner in Jambi und Aceh dabei, die Elefanten und ihre Lebensräume zu schützen: Sie bilden Ranger aus, die regelmäßig die Wälder durchstreifen, Holzfäller und Wilderer stellen und anzeigen, Fallen entschärfen. Experten-Teams und Kamera-Fallen sollen über die Wanderwege der Elefanten Aufschluss geben. Außerdem brauchen sie Geld für Workshops mit der Bevölkerung und Anwaltskosten.

„Sumatra-Elefanten stehen unter Schutz,“ sagt Marhoni. „Sie sind unserer Freunde - wir dürfen sie nicht verlieren.“ Danke für Ihre Hilfe.

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