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Wir beschützen Kambodschas Natur – bitte helfen Sie mit!

Boote versammeln sich in der Flussmündung. Im Hintegrund sieht man kleine Inseln und Flussufer Mit einer Boot-Prozession segnen Mönche und Fischer die Mangroven an der Küste von Koh Kong (© Mother Nature) 2 Aktivisten sitzen auf einem Boot und beobachten ein Baggerschiff Mother Nature-Aktivistin Lim Kimsor und ihr Kollege dokumentieren den illegalen Sandabbau durch ein Bagger-Schiff (© Mother Nature) Ein mit Sand beladener Kahn liegt am Flussufer, am Ufer steht ein großer Bagger Der Sandabbau hinterlässt massive Schäden an den Flussufern und zerstört die Lebensgrundlage der Fischer (© Mother Nature)

2012 hat sich die Organisation Mother Nature gegründet, um die natürlichen Schätze vor der Ausbeutung durch Regierung und Konzerne zu bewahren. Das ist den Umweltschützern oft gelungen – mit einem Netzwerk aus Studenten, Mönchen, Fischern und Bauern. Wir tragen dazu bei, dass ihre erfolgreiche Arbeit weitergeht

Der 11. Juli 2017 war ein guter Tag für die Fischerfamilien an den Flussmündungen und Küsten von Koh Kong im Südwesten Kambodschas. Und auch für die Umweltaktivisten von Mother Nature: Das Ministerium für Bergbau und Energie hat öffentlich verkündet, die Sandexporte nach Singapur und den großräumigen Sandabbau zu verbieten.

Zwei Jahre haben die Naturschützer immer wieder auf den Sandraub und die massive Naturzerstörung aufmerksam gemacht. Mit Demos, Interviews in führenden Medien, vielfach geteilten Video-Botschaften und Blockaden von Sandkähnen. Nach einer gewaltfreien Aktion wurden die Mother Nature-Aktivisten Sim Somnang, Try Sovikea und San Mala zehn Monate ins Gefängnis gesperrt. Seit ihrer Freilassung treten sie um so entschlossener für die Bewahrung der Natur ein. Und der Erfolg gibt ihnen Recht.

Dass Mother Nature und die Menschen in Kambodscha nicht aufgeben, bis das Ziel erreicht ist, zeigt das Ende der Staudamm-Pläne im Areng-Tal. Naturschützer und Bewoner haben zuvor drei Firmen zur Aufgabe gezwungen.

Wer in Kambodscha seine Stimme gegen Menschenrechtsverletzungen und Naturzerstörung erhebt, wird bedroht, verhaftet, ermordet, mundtot gemacht. Jüngste Beispiele sind die Schließung der großen unabhängigen Tageszeitung Cambodia Daily und zahlreicher Radiosender Anfang September oder die nächtliche Verhaftung von Kem Sokha, Chef der größten Oppositionspartei.

Um so mehr Unterstützung brauchen unsere Partner von Mother Nature und ihr Netzwerk.

Wir sammeln Spenden für ihre Arbeit mit den Gemeinden, die von Sandraub, Abholzung oder Goldbergbau betroffen sind. Dabei geht es um

* Aufklärung der Bevölkerung über ihre Rechte und Aufbau des Widerstands.

* Stärkung der Frauengruppen und des Jugendnetzwerks, um selbstständig Kampagnen zu organisieren

* Medienarbeit und Rechtsberatung

*Monitoring und Recherchen über Menschenrechtsverletzungen und Naturzerstörung

* Kosten für Smartphones, Transport und ein Motorrad.

Vielen Dank, dass Sie dazu beitragen, Kambodschas Naturschätze zu beschützen

Fakten zu Ihrer Spende

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