zurück zur Übersicht

Wir retten das Leuser Schutzgebiet

Ranger mit Schlingfalle im Leuser Nationalpark Ranger durchstreifen den Dschungel und machen Schlingfallen unschädlich (© Junaidi Hanafiah) Waldelefanten sind im Leuser Ökosystem daheim Waldelefanten sind im Leuser-Ökosystem daheim (© Paul Hilton) Sumatra-Nashorn Ebenso das Sumatra-Nashorn (© Konrad Wothe) Ein Fluß im Leuser Ökosystem Zahlreiche Flüsse durchziehen das Leuser-Ökosystem (© Paul Hilton)

Schneisen für Straßen, illegale Palmöl-Plantagen, ausgelegte Schlingfallen – das Leuser-Ökosystem auf Sumatra ist kein Paradies mehr. Orang-Utans, Waldelefanten, Tiger und Nashörner verlieren ihren Lebensraum. Doch Umweltschützer patrouillieren und verwandeln 500 Hektar zerstörten Wald wieder in Dschungel. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende.

Dieser Regenwald darf nicht untergehen! Er ist der letzte seine Art auf ganz Sumatra, der einzige, in dem Orang-Utans, Waldelefanten, Tiger und Nashörner zusammenleben. Doch mit jedem Tag stirbt ein weiteres Stück des Leuser-Ökosystems. Holzfäller, Palmöl-Firmen und Wilderer nehmen keine Rücksicht auf die Natur.

Deshalb durchstreifen Ranger vom „Forum Konservasi Leuser“ das Dickicht an besonders kritischen Punkten, wo Straßen Habitate zerstückeln und sensible Öko­systeme von Abholzung, Trockenlegung und Ölpalmplantagen bedroht sind. Außerdem machen sie Fallen unschädlich, mit denen Wilderer sogar Elefanten jagen. Die Patrouillen haben Erfolg: Die Zahl der gefundenen Fallen ging zurück, weil sich weniger Wilderer in den Wald trauen.

Aufbauend auf diese Erfahrungen werden zwei weitere Ranger-Teams aufgestellt. Während der nächsten Jahre unterstützen wir sie umfassend: Ein Ranger erhält 220 Euro pro Monat Lohn, ein Schlafsack kostet 20 Euro, ein Rucksack 70. Auch Kameras, GPS-Geräte und Drohnen zur Aufklärung und Überwachung werden gebraucht.

Und auch dies macht Hoffnung: Das Leuser-Ökosystem ist nicht verloren, die Wunden können heilen. Dazu pflanzen die Umweltschützer innerhalb der kommenden vier Jahre 100.000 Setzlinge heimischer Baumarten. Zugleich erobern ungezählte Pflanzen und Tiere auf natürliche Weise das Terrain zurück. 500 Hektar zerstörter Wald sollen so bald wieder von üppigem Grün überzogen sein.

Der neue Wald ist nicht kostenlos zu haben. Für 40 Euro können 1.000 Quadratmeter neu bepflanzt werden. Damit werden die Setzlinge bezahlt und die vier Mitarbeiter entlohnt, die die jungen Bäume anpflanzen und pflegen.

Fakten zu Ihrer Spende

Gemeinnützigkeit Rettet den Regenwald e.V. ist als gemeinnützige Organisation von der Körperschaftsteuer befreit (Steuernummer 17/453/00916).

Sichere Daten Ihre Daten werden verschlüsselt (TSL/SSL) übertragen und sind somit während der Übertragung vor dem Zugriff Dritter geschützt.

Ihre Spende für den Regenwald

,00 €
Letzte Aktivitäten
Sollten mehr Spenden eingehen als kurzfristig für dieses Projekt benötigt werden, setzen wir diese Spenden für andere Projekte zugunsten des Regenwalds und seiner Bewohner ein.