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Wir retten Sumatras einzigartige Tier- und Pflanzenwelt

Ranger mit Schlingfalle im Leuser Nationalpark Ranger durchstreifen den Dschungel und machen Schlingfallen unschädlich (© Junaidi Hanafiah) Waldelefanten sind im Leuser Ökosystem daheim Waldelefanten sind im Leuser-Ökosystem daheim (© Paul Hilton) Tapanuli-Orang-Utan Ein geplanter Staudamm gefährdet das Überleben des seltenen Tapanuli-Orang-Utans (© Andrew Walmsley/Nature Picture Library) Sumatra-Nashorn Auch das Sumatra-Nashorn ist vom Aussterben bedroht (© Konrad Wothe) Ein Fluß im Leuser Ökosystem Zahlreiche Flüsse durchziehen das Leuser-Ökosystem (© Paul Hilton)

Schneisen für Straßen, Palmöl-Plantagen, ein geplanter Staudamm, Wilderei – die Regenwälder im Norden Sumatras sind in Gefahr und Tiere wie Waldelefanten, Tiger, Nashörner und die seltenen Tapanuli Orang-Utans verlieren ihren Lebensraum. Wir unterstützen die Umweltschützer bei der Aufforstung und ihren Patrouillen. Bitte helfen Sie mit

Die Regenwälder im Norden Sumatras dürfen nicht untergehen! Denn sie sind einzigartig: Im Batang-Toru-Urwald lebt die seltenste Orang-Utan-Art der Erde – erst 2017 wurden die Tapanuli-Orang-Utans als eigene Art entdeckt. Nur 800 Tiere leben ausschließlich in diesem Gebiet. Doch genau dort ist ein Staudamm geplant – der Bau wäre der Untergang der Tapanulis. Unsere Partnerrorganisation Walhi hat Klage gegen das Projekt eingereicht, wir unterstützen sie dabei.
Auch das Leuser-Ökosystem braucht unsere Hilfe. Er ist das letzte seiner Art auf ganz Sumatra, der einzige, in dem Orang-Utans, Waldelefanten, Tiger und Nashörner zusammenleben. Doch Holzfäller, Palmöl-Firmen und Wilderer nehmen keine Rücksicht auf die Natur.

Deshalb durchstreifen Ranger vom „Forum Konservasi Leuser“ das Dickicht an besonders kritischen Punkten, wo Straßen Habitate zerstückeln und sensible Öko­systeme von Abholzung, Trockenlegung und Ölpalmplantagen bedroht sind. Außerdem machen sie Fallen unschädlich, mit denen Wilderer sogar Elefanten jagen. Die Patrouillen haben Erfolg: Die Zahl der gefundenen Fallen ging zurück, weil sich weniger Wilderer in den Wald trauen.

Aufbauend auf diese Erfahrungen werden zwei weitere Ranger-Teams aufgestellt. Während der nächsten Jahre unterstützen wir sie umfassend: Ein Ranger erhält 220 Euro pro Monat Lohn, ein Schlafsack kostet 20 Euro, ein Rucksack 70. Auch Kameras, GPS-Geräte und Drohnen zur Aufklärung und Überwachung werden gebraucht.

Und auch dies macht Hoffnung: Das Leuser-Ökosystem ist nicht verloren, die Wunden können heilen. Dazu pflanzen die Umweltschützer innerhalb der kommenden vier Jahre 100.000 Setzlinge heimischer Baumarten. Zugleich erobern ungezählte Pflanzen und Tiere auf natürliche Weise das Terrain zurück. 500 Hektar zerstörter Wald sollen so bald wieder von üppigem Grün überzogen sein.

Der neue Wald ist nicht kostenlos zu haben. Für 40 Euro können 1.000 Quadratmeter neu bepflanzt werden. Damit werden die Setzlinge bezahlt und die vier Mitarbeiter entlohnt, die die jungen Bäume anpflanzen und pflegen.

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