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Wir machen aus Palmölplantagen wieder Wald

Robert und zwei Einheimische vor einem Urwaldriesen Robert von unserer Partnerorganisation RFF und seine einheimischen Begleiter vor einem Urwaldriesen aus der Familie der Flügelfruchtgewächse (© RFF) Elefantengeburt auf Sabah Die Kamerafalle filmt die Geburt eines Borneo-Zwergelefanten – ein Sensation! (© RFF) Baumschule In Dorfbaumschulen wachsen die Setzlinge für die Aufforstung heran.... (© RFF) Aufforstung auf Sabah ...nach 6 bis 12 Monaten werden die Bäumchen ausgewildert und noch 5 Jahre lang betreut (© RFF) Lufaufnahme mit Wald und Palmölplantagen Luftaufnahme des Projektgebietes mit dem aufgeforsteten Lauf des Tabin Flusses (gebogene Linie), Urwald und Palmölplantagen (© RFF)

Im Osten von Sabah wachsen Borneos artenreichste Regenwälder. Doch Plantagen zerstückeln die Lebensräume von Zwergelefanten, Orang-Utans und vielen anderen gefährdeten Arten. Um sie zu retten, kaufen unsere Partner Wald- und Plantagengrundstücke, forsten sie auf und vernetzen die Reservate zu größeren Schutzgebieten.

Robert kann sein Glück kaum fassen. Gebannt schaut er auf den Laptop, wo gerade die ersten Aufnahmen der Kamerafalle laufen. Die Geburt eines Elefantenbabys ist dort zu bestaunen – mitten im Urwald. „Ich glaube, dass es nie zuvor gelungen ist, die Geburt eines wildlebenden Borneo-Elefanten zu dokumentieren.“

Die Zwergelefanten sind stark bedroht, es gibt höchstens noch 1.500-2.000 Tiere. Geschätzte 500 von ihnen leben in den Gebieten, in denen Robert mit seiner Naturstiftung RFF seit vielen Jahren arbeitet. Rettet den Regenwald unterstützt ihn dabei.

Dass sich die Elefanten vermehren, ist ein gutes Zeichen – auch deshalb wollen wir den Kauf von Regenwald und die Aufforstung im Osten des malaysischen Bundesstaates Sabah auf Borneo mitfinanzieren.

Ein Viertel des Landes steht bereits unter Schutz, bis 2025 will die Regierung 30 Prozent schützen. Doch zwischen den Reservaten breiten sich Palmölplantagen aus, Straßen und Siedlungen zerschneiden die Reviere und Wanderwege der Elefanten und vieler anderer Tiere.

„Die einzelnen Waldgebiete erscheinen mir wie große sinkende Rettungsboote“, sagt Robert. „Populationen von Elefanten, Orang-Utans, Malaienbären, Gibbons oder Nebelpardern können dort für eine Weile überleben. Aber diese Waldinseln sind nicht groß genug, um die heute schon bedrohten Arten zu erhalten. Wenn wir sie nicht vernetzen, gehen sie unter.“

Seit 2011 ist der RFF dabei, besonders wichtige Schutzgebiete wie die Wildtierreservate Tabin und Kulamba durch Waldkorridore wieder zu verbinden. „Am Flusslauf des Tabin, der beide Gebiete verbindet, haben wir schon Tausende Bäume von mehr als 60 Arten gepflanzt. Dort können die Tiere bald im Schutz eines geschlossenen Kronendaches von einem Revier ins nächste ziehen."

Das wollen wir erreichen – mit Ihrer Hilfe:

Schon mehr als 2.300 Hektar gefährdeter Waldstücke hat der RFF in enger Zusammenarbeit mit den Behörden unter Schutz stellen lassen. Ein weiteres Waldgebiet wurde mit Spendengeldern freigekauft und Tabin angegliedert.

Doch noch klaffen riesige Lücken zwischen den Schutzgebieten. Privates Land, das mit Ölpalmen bepflanzt ist. Die erste Plantage soll nun von unseren Partnern gekauft und in einen Wald zurückverwandelt werden. Das Gebiet wird dann in die streng geschützten Wildtierreservate eingliedert, um sie dauerhaft vor Zerstörung zu bewahren. Dafür brauchen wir viel Geld. Denn bei Palmölplantagen sind die Bodenpreise ähnlich wie in Deutschland.

Für die Aufforstung werden die Setzlinge von Einheimischen in Dorfbaumschulen gezogen und nach der Auswilderung für etwa fünf Jahre immer wieder von Gestrüpp befreit, bis sie groß genug sind. Das kostet pro Bäumchen etwa 7,50 Euro.

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