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Neue Mangroven spenden Leben

Baumschule für Mangroven In Sarong trägt die indigene Bevölkerung aktiv zur Aufforstung bei: In Baumschulen werden die Setzlinge gezogen und später ausgepflanzt (© CALG) 2 Männer pflanzen Nipa-Palmen-Setzlinge und schützen sie mit Bambusstangen Zwischen die Mangroven werden auch junge Nipa-Palmen gepflanzt und mit Bambusstäben vor gefräßigen Krabben oder Affen geschützt (© CALG) Krokodil Das Philippinen-Krokodil gehört zu den am meisten gefährdeten Krokodilarten. Es lebt nur noch auf wenigen Inseln des Archipels in Flüssen, Seen und Sümpfen (© Dario Novellino)

Im Süden der Philippinen-Insel Palawan forsten unsere Partner mit den Fischerfamilien zerstörte Mangrovenwälder auf. Dank zahlreicher Spenden sprießen schon auf 12 Hektar junge Setzlinge, mindestens 30 Hektar sollen es bald sein. Bitte helfen Sie mit.

Das neue Schild fällt aus dem Rahmen: Es ist streng verboten, Mangroven zu zerstören oder auf andere Weise der Natur zu schaden. Wer es dennoch tut, muss mit einer Geld- oder Gefängnisstrafe rechnen.

Dieses Schild steht an der Küste der Gemeinde Carampuro im Süden von Palawan. Das Ungewöhnliche ist hier nicht der Text – die Abholzung von Bäumen und Naturzerstörung hat die philippinische Regierung schon vor Jahren untersagt. Weil das aber offensichtlich nicht Jedem bekannt ist oder nicht interessiert, brachte die Naturschutzbehörde dieses Gesetz jetzt schriftlich unter die Leute. Die Aktion ist Teil des neuen Küsten- und Mangrovenschutzplans der Behörde. Er wurde angeregt durch die indigenen Gemeinden und unsere Partner der Koalition gegen Landraub CALG. Aus gutem Grund: Der Mangrovengürtel ist schwer beschädigt – eindringende Siedler haben die wertvolle Vegetation für Holzkohle zerstört. „Gleichzeitig hat die Behörde uns indigenen Pala'wan den Schutz und das Management der Küstenlandschaft anvertraut“, sagt Romeo Japson, CALG-Vizepräsident. „Dazu gehört auch die Aufforstung der Mangrovenwälder, bei der uns Rettet den Regenwald unterstützt.“

Weiter südlich, in Romeos Heimatgemeinde Sarong, wachsen schon seit 2018 junge Mangrovenbäume heran. „Zwölf Hektar mit weit mehr als 20.000 Setzlingen verschiedener Arten haben wir schon gepflanzt. Dazwischen auch Nipa-Palmen, die wir für Nahrung, Körbe, Matten, Baumaterial nutzen.“

Mangroven sind ein Segen für Menschen und Tiere

Mangrovenwälder sind natürlich nicht nur für die Menschen ein Segen, sondern auch Lebensraum vieler – bedrohter – Tierarten. Dazu gehören das Leistenkrokodil und sein kleinerer Verwandter, das Philippinen-Süßwasserkrokodil.

„Wir freuen uns, dass unser Mangrovenwald wieder wächst“, sagt Romeo Japson. „Hier fingen schon unsere Vorfahren Krabben, Muscheln und Fische. Solange es Mangroven gibt, haben wir zu essen. Wenn die großen Sturmfluten kommen, schützen sie unsere Dörfer. Dank der Hilfe von Rettet den Regenwald können wir unsere kostbare Natur, die so schnell zu verschwinden droht, bewahren. Jetzt gibt es Hoffnung für zukünftige Generationen.“

Ihre Spende für neue Mangroven

Mit 7,40 € können 100 m2 bepflanzt werden. Dazu gehören Aufzucht, Auspflanzung, Betreuung und Schutz gegen illegale Holzfäller. Für eine Spende ab 10 € erhalten Sie eine Reissacktasche, handgenäht auf den Philippinen. Erhältlich in unserem Shop.

Fakten zu Ihrer Spende

Gemeinnützigkeit Rettet den Regenwald e.V. ist als gemeinnützige Organisation von der Körperschaftsteuer befreit (Steuernummer 17/453/00916).

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