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Lernen für den Schutz des Bergregenwaldes

Schüler vor dem Bildungszentrum auf Sulawesi Die „Halle des Lernens“ hat schon 140 Schülerinnen und Schüler - hier sind einige zu sehen

Die indonesische Insel Sulawesi ist reich an Wäldern und Bodenschätzen – und das ist zugleich ihr Verhängnis: Bergbaufirmen beuten die Resscoucen aus. Um die betroffenen Menschen, die oft keinen Zugang zu Bildung und Informationen haben, aufzuklären und stark zu machen, bauen unsere lokalen Partner Lernzentren. Dafür brauchen sie unsere Hilfe.

Tief in den Bergwäldern im Distrikt Toli-Toli stehen drei Schulen mit Seltensheitswert. Dreimal in der Woche sitzen dort dicht gedrängt Kinder und Erwachsene auf dem Boden, um keinen Unterricht zu verpassen. Der Stundenplan reicht vom Grundschul- bis zum Uni-Stoff: Lesen, Schreiben, Rechnen, Geografie, Bergbau und Umweltschutz, Land- und Menschenrecht.

Die Schülerinnen und Schüler gehören zur Ethnie der Lauje, und viele von ihnen nehmen lange und steile Fußwege in Kauf – weil sie zum ersten Mal im Leben einen Unterricht besuchen können. Denn in ihren entlegenen Dörfern in Zentral-Sulawesi gibt es keine staatlichen Schulen.

2012 hat sich das Blatt gewendet. Unsere Partner vom indonesischen Anti-Bergbau-Netzwerk Jatam haben uns alarmiert, dass sich die Minengesellschaften die Bodenschätze unter den fast unberührten Bergregenwäldern der Lauje aneignen wollen. „Wir müssen handeln“, sagte uns der Kampagnen-Chef Andika Ndika. „Ohne Bildung fehlt den Menschen das Verständnis dafür, dass ihre Existenz bedroht ist, wenn der Wald zerstört wird.“

Die Idee für ein Bildungszentrum war geboren – und inzwischen gibt es drei. Alle selbst gebaut aus den Materialien des Waldes – und mit den Spenden von Rettet den Regenwald. „In den Gemeinden Kinapasan, Nges Aliwung und Ogolais besuchen inzwischen 140 Frauen, Männer und Kinder die Balai Belajar, die Halle des Lernens. Erfahren Sie aktuelles aus dem Projekt über die indonesische Facebook-Seite.

Rund 9.000 Euro kostet eine Schule pro Jahr, inklusive Lehrer-Honorar, Bücher und Technik. Der Gewinn ist unbezahlbar: Die Lauje werden auch ausgebildet, ihr Land zu kartografieren und Nutzungspläne auszustellen. Mit Urkunden und Landtiteln können sie ihren Regenwald vor dem Zugriff der Bergbaufirmen schützen.

Dafür bitten wir um Ihre Spende. Vielen Dank.

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