Rettet den Regenwald e.V.
Ihre Stimme hilft
Eine Gruppe von 15 Frauen protestiert mit erhobenen Fäusten und zwei Bannern mit der Aufschrift MLT
Petition

Brasilien: Wir wollen fruchtbares Land statt Eukalyptus-Monokulturen

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

unser Verbrauch von Drucker- und Hygienepapieren zerstört Tropenwälder und Lebensräume: Allein aus Brasilien importiert die EU jährlich über 10 Millionen Tonnen Zellulose – Deutschland fast eine Million. Dafür werden riesige Eukalyptus-Monokulturen angelegt, die Regenwälder, Landwirtschaft und die Menschen verdrängen. Giftige Pestizide töten alles Leben und vergiften Wasser und Böden.

Im Herbst haben wir die Einwohner der Siedlung Baixa Verde im Bundesstaat Bahia besucht. Dort haben Kleinbauernfamilien staatliches Land besetzt, das sich der Zellstoffkonzern Veracel angeeignet und mit Eukalyptus-Plantagen bepflanzt hatte. Nun bauen sie dort Lebensmittel an und pflanzen Regenwaldbäume.

Obwohl die Kleinbauern bereits mit dem Staat einen Vertrag unterzeichnet haben, der ihnen die Nutzungsrechte gewährt, können sie Teile der Grundstücke auch nach bald zwei Jahrzehnten immer noch nicht nutzen. Außerdem müssen die Behörden die Versorgung mit Trinkwasser, Strom und Wohnraum sicherstellen. Daher haben sie uns gebeten, sie mit dieser Petition zu unterstützen. 

Bitte unterschreiben Sie! Jede Stimme zählt, um Druck auf die Behörden auszuüben und Gerechtigkeit zu erreichen:

PETITION

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Klaus Schenck
Rettet den Regenwald e. V.

Portrait

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Giraffe späht durch einen mit Dornen bewachsenen Baum – zu sehen ist nur der Kopf
News

Auch nach Weltbank-Ausstieg leiden die Menschen weiter

Ein 100 Millionen US-Dollar schweres Weltbank-Projekt sollte den Tourismus in Tansania ankurbeln - und hat stattdessen den Menschen Leid gebracht. Doch selbst über ein Jahr, nachdem die Bank REGROW abgebrochen hat, gehen Gewalt und die Drohung mit Vertreibung weiter. Jetzt wehren sich Dorfbewohner.

ZUR NEWS

Grafik zum Auftakt des Gedichtwettbewerbs: Poesie trifft Protest
Drittes Gedicht

Poesie trifft Protest: „Ein Tropfen Hoffnung“

Ihre Resonanz hat uns überwältigt. Bereits knapp 100 Gedichte sind seit dem Start unseres Wettbewerbs bei uns angekommen. Vielen herzlichen Dank! Hier veröffentlichen wir einem Auszug aus dem ersten. Susanne Gerstenberg hat es geschrieben.

Ein Tropfen Hoffnung

Wenn sich in einem einzigen Tropfen
ein ganzer Wald spiegelt
werde ich ganz still
ahnungsvoll
dass es noch viel mehr gibt
als ich in diesem einen Tropfen sehen kann.

Wenn in dem Ruf eines bunten Vogels 
die Hoffnung der ganzen Welt liegt 
werde ich ganz still 
ahnungsvoll 
dass da viele sind 
die dem Ruf der Hoffnung folgen.

Den gesamten Text können Sie hier online lesen.

ZUM GEDICHT

Sie haben Lust bekommen, selbst einen Text zu verfassen? Oder haben einen in der Schublade? Schicken Sie ihn gern an wettbewerb@regenwald.org.

Indigene Personen versperren mit einer Menschenreihe im Hintergrund und Zweigen und einem Protestbanner im Vordergrund eine Strasse

Notfallhilfe Brasilien gegen Goldabbau in Amazonien

Hunderte indigene Frauen protestieren im Bundesstaat Pará gegen eine geplante riesige Gold-Tagebaumine im Amazonasregenwald. Sie haben dazu ein Camp vor dem Regionalbüro der Indigenenschutzbehörde FUNAI in Altamira aufgeschlagen. Die kanadische Bergbaufirma Belo Sun Ltda. droht mit dem Goldabbau den Fluss Xingu und die Lebensgrundlagen der dort lebenden indigenen Völker zu zerstören.

Seit dem 23. Februar harren die Frauen fernab ihrer Dörfer in der Stadt Altamira unter gleißender Äquatorsonne und tropischen Regenfällen aus. Um das Camp aufrechtzuerhalten, benötigen sie dringend Unterstützung für Lebensmittel, Zelte, Decken, Hygieneartikel, Gesundheitsversorgung und Transporte.

Bitte spenden Sie!

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Impressum:

Rettet den Regenwald e.V.
Jupiterweg 15, 22391 Hamburg
Telefon: +49 40 228 510 80

IBAN: DE11 4306 0967 2025 0541 00

kontakt@regenwald.org  •  www.regenwald.org
Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Bildnachweise:
Bild 1: Jheyds Lemos Farias
Bild 2: RdR/Mathias Rittgerott
Bild 3: KI
Bild 4: Divulgação/Movimento das Mulheres Indígenas do Médio Xingu