Der Fotograf Konrad Wothe hat uns kostenlos großartige Fotos für den Regenwald Report und die Regenwald Urkunden
zur Verfügung gestellt. Für den Schutz ihrer einzigartigen Lebensräume werben nun unter anderem ein Tucan und ein Orang Utan.
Vielen Dank.
Wann geht IKEA ein Licht auf: Keine Kerzen und Teelichter aus Palmöl
Regenwald wird abgebrannt um Platz für Palmölplantagen zu schaffen
IKEAs günstige Kerzen sind in Deutschland in fast jedem Haushalt zu finden. Doch der niedrige Preis hat seinen Grund: Um Teelichter und Kerzen möglichst billig anzubieten, nutzt IKEA zur Herstellung billiges Palmöl. Dem Unternehmen sind die negativen Folgen für den Regenwald bewusst, dennoch setzt IKEA pro Jahr 32.000 Tonnen Palmöl allein für die Kerzenproduktion ein.
Fordern Sie IKEA auf, Kerzen aus Palmöl aus dem Angebot zu nehmen. (Start: 05.02.2010)
Regenwaldvernichtung für deutsche Palmöl-Kraftwerke
In den kommenden Wochen plant die Bundesregierung eine erneute Änderung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG). Die Hälfte des in Deutschland verbrauchten Palmöls wird in Blockheizkraftwerken (BHKW) verbrannt. Seit Jahren wird der Einsatz von Palmöl durch das EEG gefördert. Palmöl ist die größte Gefahr für Regenwald und Klima. In Indonesien gingen in den vergangenen Jahren 7,5 Millionen Hektar Regenwald pro Jahr verloren. Allein auf Borneo setzten die Rodungen für Palmölplantagen 84 Milliarden Tonnen CO2 frei. Bitte fordern Sie von der Bundesregierung, Palmöl sofort zu verbieten. Unterstützen Sie unsere Aktion und schicken Sie noch heute Ihre E-Mail ins Kanzleramt sowie an die Spitzen der Ministerien. (Start: 21.01.2010)
COP-Gründer Hardi beim Abtransport eines geretteten Orang-Utan-Babys
Palmöl ist billiger Rohstoff der Industrie und steckt fast überall drin: in Margarine, Speiseeis, Gebäck und Waschpulver, mit „Agrosprit“ aus Palmöl fahren unsere Autos und werden Blockheizkraftwerke betrieben. Den sich rapide ausdehnenden Palmölplantagen fällt in Indonesien der Regenwald zum Opfer. Die Orang-Utan-Menschenaffen verlieren ihren Lebensraum. Die Umweltgruppe Centre for Orangutan Protection (COP) auf Kalimantan rettet Orang Utans und organisiert den Widerstand gegen die Regenwaldzerstörung.
Kolumbien: Fünf neue Friedens- und Biodiversitätszonen im Jahr 2010
Palmölplantage in Kolumbien
Im Rahmen der Arbeit von Justicia y Paz sollen fünf neue Friedens- und Biodiversitätszonen in vier verschiedenen Gebieten Kolumbiens eingerichtet werden. Dazu gehören die Einzugsgebiete der Flüsse Jiguamiandó und Curvaradó im Choco, das Einzugsgebiet des Naya-Flusses im Departement Valle del Cauca und die Gebiete von Meta und Putumayo.
Verschenken Sie eine Regenwald-Urkunde. Der Chaco-Wald ist der Lebensraum vieler bedrohter Tiere und Pflanzen wie Tapir, Puma und Riesengürteltier. Nicht nur die Natur ist bedroht, auch die 2.500 indigenen Ayoreo und 16.000 Enxet. Mit dem Kauf von Urwald im Chaco möchte Rettet den Regenwald die drohende Urwaldrodung verhindern und das Überleben der Indigenen sichern.
Bitte helfen sie mit. Ein Quadratmeter Chaco-Wald kostet nur wenig mehr als 1 Cent!
Ecuadors Präsident droht mit Ölförderung im Regenwald- Nationalpark
2007 überraschte Ecuador die Welt mit einem einmaligen Vorschlag: Die Regierung erklärte, 850 Millionen Fass (135 Milliarden Liter) Schweröl, das unter dem Regenwald lagert, nicht fördern und verkaufen zu wollen. Als Ausgleich benötigt das Land finanzielle Unterstützung der internationalen Staatengemeinschaft. Zusagen dafür gibt es bereits von verschiedenen Regierungen und Organisationen, doch nun droht der ecuadorianische Präsident Correa, im Juni mit der Ausbeutung des Erdöls zu beginnen. (Start: 15.01.2010)
Das Dorf Karang Mendapo auf der indonesischen Insel Sumatra benötigt dringend unsere Hilfe. Es wird förmlich von Ölpalm-Monokulturen erdrückt, für deren Anlage der Urwald gerodet wurde. Die von Rettet den Regenwald unterstützte Umweltorganisation Walhi Jambi kämpft an der Seite der Bauern für ein sofortiges Ende der Waldzerstörung und die Rückgabe von Landflächen deren sich Palmöl-Konzerne wie Sinar Mas unrechtmäßig angeeignet haben. Es soll ein Präzedenzfall für den Rest des Landes geschaffen werden, wo die Rodungen und Landnahmen unvermindert weitergehen. Bitte helfen Sie mit.
Lasst das Holz im Regenwald: Keine Tropenholzbänke in Nürnberg
Auf den Holzfällerstraßen dringen Wilderer in den Wald ein
Nürnberg will sparen – ausgerechnet auf Kosten afrikanischer Regenwälder. Der Dienstleistungsbetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR) plant, die 3.500 Parkbänke der Stadt mit Latten aus Tropenholz auszustatten. Eine Testphase mit 200 Parkbänken läuft bereits. Tropenholz sei länger haltbar und weniger pflegebedürftig als die bisher verwendeten einheimischen Hölzer, so die Argumentation. Mit zertifiziertem Holz aus Afrika ließen sich in den nächsten 25 Jahren rund 11,9 Millionen Euro sparen. Doch im Regenwald gibt es von der versprochenen Nachhaltigkeit keine Spur, daran können auch Alibizertifikate nichts ändern. (Start: 21.08.2009)