Der Fotograf Konrad Wothe hat uns kostenlos großartige Fotos für den Regenwald Report und die Regenwald Urkunden
zur Verfügung gestellt. Für den Schutz ihrer einzigartigen Lebensräume werben nun unter anderem ein Tucan und ein Orang Utan.
Vielen Dank.
Goldmine statt UNESCO-Weltnaturerbe
Unterwasserwelt vor Sulawesi
Die Region Minahsa in Nord-Sulawesi (Indonesien) hat gute Chancen, als Weltnaturerbe der UNESCO anerkannt zu werden. Doch die unvergleichliche Natur ist in Gefahr: Die indonesische Regierung hat der Goldmine Toka Tindung in Nord-Minahsa eine Betriebserlaubnis erteilt. Eine Studie der Universität von Jakarta belegt, dass die Mine fatale Folgen für die Menschen und die Umwelt in der Region hätte. Die Umweltgruppe Ammalta hat in der Vergangenheit auch mit Unterstützung von Rettet den Regenwald massiv gegen das Projekt protestiert. Unterstützen Sie die aktuelle Aktion gegen die Betriebserlaubnis der Mine. (Start: 19.11.2009)
COP-Gründer Hardi beim Abtransport eines geretteten Orang-Utan-Babys
Palmöl ist billiger Rohstoff der Industrie und steckt fast überall drin: in Margarine, Speiseeis, Gebäck und Waschpulver, mit „Agrosprit“ aus Palmöl fahren unsere Autos und werden Blockheizkraftwerke betrieben. Den sich rapide ausdehnenden Palmölplantagen fällt in Indonesien der Regenwald zum Opfer. Die Orang-Utan-Menschenaffen verlieren ihren Lebensraum. Die Umweltgruppe Centre for Orangutan Protection (COP) auf Kalimantan rettet Orang Utans und organisiert den Widerstand gegen die Regenwaldzerstörung.
Das Dorf Karang Mendapo auf der indonesischen Insel Sumatra benötigt dringend unsere Hilfe. Es wird förmlich von Ölpalm-Monokulturen erdrückt, für deren Anlage der Urwald gerodet wurde. Die von Rettet den Regenwald unterstützte Umweltorganisation Walhi Jambi kämpft an der Seite der Bauern für ein sofortiges Ende der Waldzerstörung und die Rückgabe von Landflächen deren sich Palmöl-Konzerne wie Sinar Mas unrechtmäßig angeeignet haben. Es soll ein Präzedenzfall für den Rest des Landes geschaffen werden, wo die Rodungen und Landnahmen unvermindert weitergehen. Bitte helfen Sie mit.
Der Weg in Baharuddins Dorf Tanah Putih führt durch dichtes Grün. Doch es ist nicht das vielfache Grün eines Dschungels – es ist die tonlose Farbe endloser Reihen von Ölpalmen. Eine grüne Hölle auf Baharuddins Insel Borneo.
Vom Wald seiner Ahnen ist Baharuddin nur ein kleines Stück geblieben. Das will er verteidigen, mit aller Kraft.
Verschenken Sie eine Regenwald-Urkunde. Der Chaco-Wald ist der Lebensraum vieler bedrohter Tiere und Pflanzen wie Tapir, Puma und Riesengürteltier. Nicht nur die Natur ist bedroht, auch die 2.500 indigenen Ayoreo und 16.000 Enxet. Mit dem Kauf von Urwald im Chaco möchte Rettet den Regenwald die drohende Urwaldrodung verhindern und das Überleben der Indigenen sichern.
Bitte helfen sie mit. Ein Quadratmeter Chaco-Wald kostet nur wenig mehr als 1 Cent!
Ein faszinierendes Buch über Regenwald und Orang Utan
…mit z.B. folgenden Artikeln:
Die Ökolüge von Stefan Kreutzberger
Das absolut tolle Buch: Orang-Utan- Die Denker des Dschungels, Karl Ammann Consuming Nature, Regenwald-Malbuch, Eine-Welt-Taschenkalender, Regenwald Aufkleber, Plakat, DVD Die Biosprit-Falle, Broschüre: Ölpest im Regenwald
Mexiko/Chiapas: Geplante Autobahn wird Zerstörung und Landnahme weiter vorantreiben.
Der Wald muss der Autobahn weichen
Die Regierung des mexikanischen Bundesstaats Chiapas plant eine Autobahn zwischen den Städten San Cristobal de las Casas und Palenque. Sie wird wesentliche Erleichterungen für den Tourismus, die Agroindustrie und die Minenbetreiber der Region bringen. Alle Vorbereitungen laufen streng geheim ab, da die Regierung Proteste der Bevölkerung erwartet – zu Recht. Denn mit der neuen Autobahn wird das Tempo der Landnahmen, der Ausbeutung und der Vernichtung des Regenwaldes weiter zunehmen. (Start: 12.11.2009)
Protestaktion: Henkel findet Palmöl gut - wir nicht!
Der Regenwald muss Platz machen für Palmöl-Plantagen.
Die neue Produktlinie „Terra Activ“ des Wasch- und Reinigungsmittelherstellers Henkel will sich als besonders umweltfreundlich positionieren. Dazu setzt Henkel ausgerechnet auf Palmkernöl! Die Schauspielerin Esther Schweins verkündet als Werbefrontfrau mit Blick auf den hohen Anteil nachwachsender Rohstoffe: „So wäscht man heute“. Was sie wohl zu den Regenwäldern sagt, die gerodet werden mussten, um den Palmöl-Plantagen Platz zu machen? Unterstützen Sie unseren Protest gegen diesen Etikettenschwindel. (Start: 30.10.2009)
Der Südpazifik vor Papua Neuguinea gilt mit seinen großen Thunfischschwärmen als einer der letzten reichen Fischgründe der Weltmeere. In der Küstenstadt Madang sollen nun mit Unterstützung der Weltbank zehn große Thunfischfabriken errichtet werden. Das bislang reiche Fischangebot der Region wäre binnen weniger Jahre durch die industrielle Fischerei vernichtet und Madangs malerische Küste unwiederbringlich zerstört. Bitte unterstützen Sie die einheimische Bevölkerung beim Protest gegen diese Pläne. (Start: 23.10.2009)
Herr Dr. Frank Appel, Vorstandsvorsitzender, will keine Standardmails. Also schreiben wir persönlich!
Die Post auf Abwegen: Mit Palmöl den Wald vernichten
Die Deutsche Post DHL betankt im Rahmen eines 3-jährigen Feldversuchs 10 Lkw mit Palmöl. Am 8. Oktober haben wir dazu unsere Aktion “DHL – Wenn Paketzusteller zum Regenwaldzerstörer werden” gestartet. Der Konzern hat nun reagiert. Der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Post DHL ließ ausrichten, dass er nicht von einheitlichen Massen-Protestmails überflutet werden will. Bitte schreiben Sie deshalb Ihren persönlichen Brief an Herrn Dr. Appel. Hier gehts zu den Infos und zur Adresse:
Lasst das Holz im Regenwald: Keine Tropenholzbänke in Nürnberg
Auf den Holzfällerstraßen dringen Wilderer in den Wald ein
Nürnberg will sparen – ausgerechnet auf Kosten afrikanischer Regenwälder. Der Dienstleistungsbetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR) plant, die 3.500 Parkbänke der Stadt mit Latten aus Tropenholz auszustatten. Eine Testphase mit 200 Parkbänken läuft bereits. Tropenholz sei länger haltbar und weniger pflegebedürftig als die bisher verwendeten einheimischen Hölzer, so die Argumentation. Mit zertifiziertem Holz aus Afrika ließen sich in den nächsten 25 Jahren rund 11,9 Millionen Euro sparen. Doch im Regenwald gibt es von der versprochenen Nachhaltigkeit keine Spur, daran können auch Alibizertifikate nichts ändern. (Start: 21.08.2009)
Erfolgreicher Protest: Dieses Schild wird hoffentlich bald der Vergangenheit angehören.
Die Diakonie Kork will aus der Palmöl-Verbrennung in ihrem Blockheizkraftwerk aussteigen. Mit dieser Nachricht wandte sich heute Joachim Walter, Vorstandsvorsitzender der Diakonie, an Rettet den Regenwald.
In den vergangenen Tagen hatten sich mehr als 8.500 Menschen an der Protestaktion gegen das Blockheizkraftwerk beteiligt. Auch lokale Medien wurden durch Rettet den Regenwald auf die Missstände in Kork aufmerksam.
Umweltschützer warnen vor Folgen des Bioethanol-Booms
Bereits 2008 importierte Deutschland nach Schätzung des Umweltbundesamts bis zu 210 Millionen Liter (166.000 Tonnen) Zuckerrohr-Ethanol aus Brasilien. Die brasilianische Regierung plant zukünftig auf 66 Millionen Hektar – zweimal die Fläche Deutschlands – Zuckerrohr anbauen zu lassen.
Hilferuf von Projektpartner: Spenden für Erdbebenopfer in Sumatra
Zelte als Notunterkunft
Das erschreckende Ausmaß des Erdbebens auf Sumatra wird von Tag zu Tag sichtbarer. Hunderttausende Menschen sind obdachlos. Auch in Keluru, ein Dorf, das Rettet den Regenwald bei seinem friedlichen Kampf um ihre angestammten Gebiete unterstützt, sind viele Häuser eingestürzt. Die starke Dorfgemeinschaft wird die Häuser wieder aufbauen, braucht aber Hilfe von außen.
Palmöl: Pro Liter Biodiesel werden 800 Prozent mehr Treibhausgase als bei fossilem Diesel
Biokraftstoffe sind nicht klimafreundlich, sondern werden den Ausstoß von schädlichen Klimagasen noch verschärfen. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler anhand von Simulationen. Sie fordern einen Stopp des Anbaus. Zum Bericht.