Der Fotograf Konrad Wothe hat uns kostenlos großartige Fotos für den Regenwald Report und die Regenwald Urkunden
zur Verfügung gestellt. Für den Schutz ihrer einzigartigen Lebensräume werben nun unter anderem ein Tucan und ein Orang Utan.
Vielen Dank.
Zerstörung durch die Getränkedose
Das Comeback der Dose ist eine Gefahr für den Regenwald
Mit der Einführung des Dosenpfands verschwanden vor sieben Jahren die Getränkedosen weitgehend aus deutschen Supermarktregalen. Doch seit Juni erlebt die Dose bei Penny und Netto ein künstliches Comeback. Denn der Handel hat erkannt, dass sich mit Einwegverpackungen zusätzliche Millionengewinne einfahren lassen. Die Ökobilanz der metallischen Einwegverpackung ist dagegen mies – anders als von Herstellern behauptet. (Start: 30.07.2010)
Wir fordern: Keine europäische Beteiligung an Mega-Staudamm im Amazons
Belo Monte Staudamm: Strom für die Schwerindustrie statt Fischerei.
In Brasilien soll der drittgrößte Staudamm der Welt entstehen. Ungeachtet großer Proteste wurde Mitte Juli die Betreibergesellschaft für Belo Monte genehmigt. „Der Xingu ist unser Leben, unsere Zukunft und die unserer Kinder. Das Ausmaß der Zerstörung will und kann ich mir nicht einmal vorstellen“, sagt Häuptling Daniel Apaïmama vom Volk der Juruna. Um den Bau der zur Stromerzeugung notwendigen Turbinen hat sich auch ein Konsortium aus den europäischen Firmen Alstom, Voith-Siemens und Andritz beworben. Fordern Sie die Unternehmen auf, sich nicht an dem Projekt zu beteiligen. (Start: 30.07.2010)
Deutsche Massentierhaltung bedroht Südamerikas Regenwald
Sojafelder für Futtermittel fressen sich in den Urwald
In der Gemeinde Wietze bei Celle ist der Bau von Europas größter Geflügelschlachtanlage geplant. Eine Genehmigung durch das Land Niedersachsen besteht bereits. Die Massenhaltung von Hähnchen bedeutet Tierquälerei, Umweltzerstörung und Konflikte mit der Bevölkerung. Sie bedroht auch den Regenwald und die Menschen in Südamerika. Der Urwald wird gerodet und die Menschen werden immer mehr verdrängt durch riesige Soja-Plantagen für den wachsenden Bedarf an Futtermitteln in den Hähnchenmastfabriken. (Start: 24.07.2010)
Vor der philippinischen Insel Samal im Golf von Davao pflanzen Fischer und Studenten Tausende Mangrovensetzlinge, die mit unseren Spendengeldern gezüchtet wurden. Mangroven sichern den Fischfang von morgen. Die Küstenregenwälder sind zudem ein artenreiches Ökosystem, das für das maritime Leben von großer Bedeutung ist. Deswegen wollen wir noch Tausende weitere Mangroven pflanzen und bitten um Spenden für das Projekt.
Verschenken Sie eine Regenwald-Urkunde. Der Chaco-Wald ist der Lebensraum vieler bedrohter Tiere und Pflanzen wie Tapir, Puma und Riesengürteltier. Nicht nur die Natur ist bedroht, auch die 2.500 indigenen Ayoreo und 16.000 Enxet. Mit dem Kauf von Urwald im Chaco möchte Rettet den Regenwald die drohende Urwaldrodung verhindern und das Überleben der Indigenen sichern.
Bitte helfen sie mit. Ein Quadratmeter Chaco-Wald kostet nur wenig mehr als 1 Cent!
COP-Gründer Hardi beim Abtransport eines geretteten Orang-Utan-Babys
Palmöl ist billiger Rohstoff der Industrie und steckt fast überall drin: in Margarine, Speiseeis, Gebäck und Waschpulver, mit „Agrosprit“ aus Palmöl fahren unsere Autos und werden Blockheizkraftwerke betrieben. Den sich rapide ausdehnenden Palmöl-plantagen fällt in Indonesien der Regenwald zum Opfer. Die Orang-Utan-Menschenaffen verlieren ihren Lebensraum. Die Umwelt-gruppe Centre for Orangutan Protection (COP) auf Kalimantan rettet Orang Utans und organisiert den Widerstand gegen die Regenwaldzerstörung.
Opfer der Deutschen Bank: Protestierende Dongria Kondh
„Wenn Vedanta die Niyamgiri-Berge in Orissa abtragen darf, um Bauxit für die Aluminium-herstellung zu gewinnen, wird ein einzig-artiges Ökosystem vernichtet und damit auch die Lebensgrundlage des Volkes der Dongria Kondh und aller Menschen, die hier leben“, befürchtet die indische Schriftstellerin Arundhati Roy. Ihr Kampf gegen die zerstörerischen Pläne des indisch-britischen Bergbaukonzerns richtet sich auch gegen dessen Finanziers. Zu diesen gehört die Deutsche Bank. (Start: 25.06.2010)
Menschen, Tiere und Pflanzen im Tana-Delta brauchen Hilfe
Das Delta des Tana-Flusses, der im Nordosten Kenias in den Indischen Ozean mündet, ernährt Hirten, Bauern und Fischer und ist zugleich ein Hotspot der Artenvielfalt. Jetzt kämpfen die Menschen um den Schutz ihres Lebensraumes. Denn die Regierung vergibt Landrechte an Konzerne im In- und Ausland, vor allem für die Produktion von Agrosprit für den internationalen Markt.
Helfen Sie den Umweltschützern bei ihrem Kampf.
Zuckerrohr in Kenia: Monokulturen bedrohen das Tana-Delta
Die letzten ihrer bedrohten Art: Flusspferde im Delta
Wirtschaftliche Entwicklung um jeden Preis und mit aller Macht. Das hat sich Kenias Regierung zum Ziel gesetzt – und verkauft Stück für Stück an in- und ausländische Konzerne eines der wichtigsten Feuchtgebiete Afrikas: Das Delta des Tana-Flusses, 130.000 Hektar groß und ein absoluter Hotspot der Artenvielfalt. Als Erstes sollen dort gewaltige Zuckerrohrfelder entstehen, u. a. für die Ethanol-Produktion für den europäischen Markt. Werden die Pläne umgesetzt, droht die Vernichtung eines wertvollen Ökosystems, und 25.000 Menschen müssen ihre Dörfer verlassen. (Start: 01.07.2010)
Kolumbien: Fünf neue Friedens- und Biodiversitätszonen im Jahr 2010
Palmölplantage in Kolumbien
Im Rahmen der Arbeit der Menschen- rechtsorganisation Justicia y Paz sollen fünf neue Friedens- und Biodiversitätszonen in vier verschiedenen Gebieten Kolumbiens eingerichtet werden. Dazu gehören die Einzugsgebiete der Flüsse Jiguamiandó und Curvaradó im Choco, das Einzugsgebiet des Naya-Flusses im Departement Valle del Cauca und die Gebiete von Meta und Putumayo.
Der Chemiekonzern Bayer AG und die Daimler AG planen den Anbau des Jatropha-Strauches in Indien. Jatropha liefert ein Öl, das für den Antrieb von Fahrzeugen geeignet ist. Angebaut werden soll die Pflanze von Kleinbauern in Vertragslandwirtschaft. Bayer liefert die dazu notwendigen Düngemittel und Pestizide, die Bauern ihr Land und Arbeitskraft. Doch beim Agrospritanbau tragen die Bauern das volle Risiko. Durch ungünstige Verträge drohen sie ihr Land zu verlieren und wichtige Naturräume zerstört zu werden. Um rentable Erträge zu erzielen, wird Jatropha vielfach auf fruchtbaren Böden angebaut und steht dann in direkter Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion, was die vom “Agrokraftstoffboom” bereits weltweit explodierenden Grundnahrungsmittelpreise und -knappheit weiter verschärft. (Start: 11.05.2008)
Berlin: Tropenholzverbrennung in Kraftwerken von Vattenfall
In Zukunft bleiben die Küchen in Liberia kalt (Foto: http://www.30-days.net)
Der Energiekonzern Vattenfall und die Berliner Senatsregierung befinden sich mit der Energieversorgung der Hauptstadt buchstäblich auf dem Holzweg. In Europas größtem Biomasseheizkraftwerk in Berlin Lichtenberg soll Tropenholz aus Westafrika verfeuert werden. Einen Vertrag zum Import von einer Million Tonnen Gummibaumholz aus Liberia hat Vattenfall bereits unter-schrieben. Damit Vattenfall und die Stadt Berlin ihre Klimabilanzen schönen können, geht es dem Regenwald an den Kragen und bleiben in Liberia die Küchen kalt. Dort kochen die Menschen mit Feuerholz. (Start: 04.06.2010)
In Mozambik leiden die Jatropha-Pflanzen an massivem Schädlingsbefall
In der Schweiz sind aktuell gleich zwei Agrotreibstoffraffinerien geplant. Die eine im Schweizer Jura soll mit Zuckerrohr aus Brasilien, die andere im Kanton Aargau mit Jatrophaöl aus Mosambik gefüttert werden. Die Plattform Agrotreibstoffe, ein Zusammenschluss mehrerer Schweizer Umweltgruppen, sammelt nun Unterschriften für eine Petition an das Parlament. Verlangt werden viel strengere Zulassungskriterien. Die Petition hat durchaus Erfolgschancen. In der großen Kammer debattiert die zuständige Kommission neue Zulassungs-Kriterien. (Start: 25.06.2010)
Keine Kerzen aus Palmöl: Rettet den Regenwald übergibt Ikea 22.500 Unterschriften
Regenwald wird abgebrannt um Platz für Palmölplantagen zu schaffen
Berlin, 16. April 2010.
Am Aktionstag der Palmölopfer haben wir der Ikea-Filiale in Berlin-Tempelhof die 22.500 Unterschriften gegen Kerzen und Teelichter aus Palmöl übergeben. Ikea ist Marktführer im Kerzenverkauf. Der Konzern importiert nach eigenen Angaben jährlich ca. 40.000 Tonnen Palmöl. Für Palmöl werden die Regenwälder gerodet, Menschen vertrieben und das Weltklima ruiniert. Ikea ist sich der Probleme voll bewusst, sieht aber bisher keine Alternative für das billige Pflanzenöl. DIEMAILAKTIONISTDAMITBEENDET.