Proteste retten Tiger vor Kohleabbau

Zwei Tiger spielen und springen aneinander hoch Selbst die Tiger scheinen sich zu freuen: Die Mahan-Wälder werden nicht wegen Kohle gerodet. Foto: Harshad Barve/Greenpeace (© HarshadBarve/GP)

27.03.2015

Indiens Mahan-Wälder sind endlich vor der Vernichtung durch Kohleabbau sicher. Pläne für eine Mine, für die 500.000 Bäume gefällt werden sollten, sind laut Greenpeace vom Tisch. „Die Regierung hat vorerst akzeptiert, dass der Wald, der die Lebens­grundlage so vieler Menschen darstellt, nicht dem Profit Einzelner geopfert werden darf“, sagt der Einheimische Bechan Lal.

Die Mahan-Wälder gehören zu den ältesten Wäldern Asiens und sind Heimat von Leoparden, Tigern und Elefanten. 50.000 Indigene leben dort. Hinter den Minenplänen steht der Stahl- und Energiekonzern Essar Energy.

Indiens Regierung setzt trotz des Stopps für das Projekt im Bundesstaat Madhya Pradesh im großen Stil auf die Ausbeutung von Kohlevorräten. Etliche Minen und neue Kraftwerke sind geplant.

Auch "Rettet den Regenwald" kämpft gegen diese umwelt- und klimaschädliche Politik. Eine Petition an die Deutsche Bank wegen deren finanzieller Unterstützung des Konzerns „Coal India“ wurde von 85.829 Menschen unterschrieben.

Damit auch der Wald der Elefanten auf Sumatra geschützt wird, brauchen die Bewohner des Dorfes Sepintun dringend Spenden. Sie kämpfen dort um ihren Regenwald, der durch Kohleabbau gefährdet ist.

In Mexiko wehren sich Indigene vom Volk der Zoque gegen Viehzüchter und Holzfäller, die in ihren Wald eindringen. Bitte unterstützen Sie unsere Petition.