Goldförderung und ihre Auswirkungen

Hier lesen Sie, welche Schäden die Gier nach Gold jenseits vom romantischen Goldschürfer-Märchen anrichtet. Und was wir gemeinsam tun können, um den Wahnsinn zu stoppen.

Ein Arbeiter sieht in eine große Tagebau-Mine Goldabbau ( © Fian Deutschland e.V. )

Kaum ein Rohstoff spaltet die Gemüter so sehr wie Gold. Das schimmernde Edelmetall ist seit jeher ein Symbol für Reichtum und Wohlstand. Durch die Schwäche des Dollars und die weltweite Krise der Finanzmärkte ist der Goldpreis in ungeahnte Höhen gestiegen: Im Frühjahr 2008 hat die Feinunze Gold erstmals die Rekordmarke von 1.000 Dollar durchbrochen. Doch die Goldförderung ist auch ein schmutziges Geschäft, das der Umwelt schwere Schäden zufügt. Der moderne Goldabbau verletzt die Menschenrechte und hinterlässt tote Mondlandschaften, lang anhaltende Umweltschäden und soziale Probleme.

Erfahren Sie anhand unserer Fragen und Antworten sowie der folgenden Links mehr zu dem Thema.

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Focus-Bericht vom 08.11.2013:
Giftkatastrophen und Naturverlust: Umwelt und Menschen zahlen hohen Preis für Gold

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Glossar

Zyanid: Zyanid ist eine hochgiftige Chemikalie, die verwendet wird, um Gold aus Gestein zu lösen. Zyanidbehandeltes Gestein bildet an der Luft Säuren, die sich über lange Zeiten durch den Untergrund fressen. Früher oder später droht dadurch eine Verseuchung des Grundwassers.

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