Fluch und Segen von Straßen

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Der Bau von Straßen ist eine zweischneidige Angelegenheit. Sie sind für die Bevölkerung nützlich und bringen wirtschaftliche Entwicklung, etwa indem sie Landwirten die Vermarktung ihrer Produkte ermöglichen und Zugang zu Schulen und Gesundheitsversorgung erleichtern. Sie zerstören aber auch die Umwelt und gefährden die Lebensgrundlage vieler Menschen.

Der Bau von Straßen ist eine zweischneidige Angelegenheit. Sie sind für die Bevölkerung nützlich und bringen wirtschaftliche Entwicklung, etwa indem sie Landwirten die Vermarktung ihrer Produkte ermöglichen und Zugang zu Schulen und Gesundheitsversorgung erleichtern. Sie zerstören aber auch die Umwelt und gefährden die Lebensgrundlage vieler Menschen, insbesondere indigener Völker.

Naturschützer vergleichen den Bau von Straßen mit dem Öffnen von „Pandoras Büchse der Umweltschäden“ (Pandora‘s box of environmental evils) und ziehen Parallelen zur Ausbreitung von Krebszellen.

Satellitenbilder zeigen, wie sich nach dem Bau einer Überlandstraße viele Nebenstraßen wie ein Fischgrätenmuster durchs Land ziehen. Dabei handelt es sich sowohl um offizielle als auch um inoffizielle Straßen, die beispielsweise von Holzfällerfirmen angelegt werden.

Durch Straßen werden zuvor schwer zugängliche Gebiete für Landwirtschaft (Felder, Plantagen, Weideflächen), Holzeinschlag, Bergbau, Wilderei und Besiedlung geöffnet. Viele der Bedrohungen für Regenwälder sind mit dem Bau von Straßen verbunden. In den Tropen konzentrieren sich 95 Prozent der Rodungen höchstens fünf Kilometer von Straßen entfernt.

Aktuelle Petition zum Thema

Ihre Unterschrift kann helfen, die Regenwälder zu schützen! Unsere Petitionen wenden sich gegen Regenwald zerstörende Projekte und nennen Verantwortliche beim Namen. Gemeinsam sind wir stark!

Regenwald am Afi Mountain Nigeria hat fast alle Regenwälder verloren, außer Osten des Landes (© Mathias Rittgerott)

423.011 Teilnehmer

Eure Unterschriften können diese Bäume noch retten!

Nigerias letzten Regenwälder droht das Todesurteil. Indigene Völker schützen seit Generationen den Lebensraum von Gorillas, Schimpansen und Waldelefanten. Mit aller Kraft verhindern sie ein Straßenbauprojekt, das den Dschungel im Osten des Landes zerschneiden würde. Doch jetzt sind Bulldozer aufgefahren. Bitte unterschreibt schnell!

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An: Präsident Muhammadu Buhari, Gouverneur des Bundesstaates Cross River Ben Ayade, Umweltminister Usman J. Ibrahim

„Stoppen Sie den Bau der Cross River-Schnellstraße – und wählen Sie eine alternative Route. Damit der Regenwald bewahrt bleibt.“

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