Die Ekuri retten 5.200 Quadratkilometer Regenwald!

Indigene Ekuri demonstrieren gegen einen Highway Ekuri protestieren gegen geplante Holzfällerstraße durch ihren Wald (© Robert/ Tunde Morakinyo)

17.02.2017

Erfolgreicher Widerstand der Ekuri: Der Gouverneur des nigerianischen Bundesstaates Cross River gibt große Regenwaldflächen an die Bevölkerung zurück, die er für den Bau einer Straße und Holzeinschlag beschlagnahmt hatte. 5.200 Quadratkilometer vor den Holzfällern gerettet.

Gegen die Enteignung des 20 Kilometer breiten und 260 Kilometer langen Korridors waren Einheimische Sturm gelaufen. Die Einwohner von mehr als 185 Dörfern hatten mit einem Federstrich ihr Land, ihren Wald und damit ihre Lebensgrundlage verloren. Umweltschützer fürchteten, der Gouverneur wolle die Fläche, die teilweise im Cross River Nationalpark liegt, an Holzfirmen verschachern.

Doch der geplante Bau der Straße ist nicht vom Tisch. Auch ohne den Korridor würde unberührter Regenwald geopfert. Die Gefahr bleibt, dass Holzfäller in den Wald eindringen. Jüngst wurden Männer dabei beobachtet, wie sie einen Abschnitt der geplanten Route inspizierten. Möglicherweise ein Hinweis darauf, dass bald eine Schneise gerodet werden soll.

Die Einheimischen bleiben wachsam. Der Widerstand unserer Partner von der Ekuri Initiative und der Organisation Devcon geht weiter, bis das gesamte Projekt gestoppt ist.